Halb abwesend, halb auffordernd lächelt sie in die Kamera, ihre Haltung ist lasziv, ihr Blick leicht glasig. Beim Lunch im italienischen Küstenort Portofino scheint es, als habe Rihanna etwas zu viel Chardonnay genossen. Die Sängerin und ihre Freundinnen aus Barbados urlauben momentan im Mittelmeerraum. Vom exzessiven Nightlife in St. Tropez ging es am vergangenen Mittwoch weiter nach Italien, per Luxusjacht mit sechs Kabinen und Beautysalon.

Der Weltstar gönnt sich eine Pause zwischen den Europa- und den nächsten US-Konzerten. Ihren Urlaub nutzt Rihanna aber nicht nur, um Energie zu tanken: Sie wird auch immer wieder beim ausgiebigen Feiern und Trinken gesehen. Bereits Anfang August ließ sie es beim "Kadooment Day" auf Barbados krachen. Sie tanzte ekstatisch, zeigte Fotografen den Stinkefinger und widmete sich hingebungsvoll Trockensexübungen - zum Beispiel mit ihrem Ex-Freund Negus.

Auch in Portofino blieb es nicht bei ein paar Gläschen Wein: Bevor "Ri Ri" im Maxikleid zum Schnorcheln ins Wasser abtaucht, gönnt sie sich noch einen Schluck "Budweiser Light". Beim Ausflug mit dem Beiboot haben die Ladys Champagner im Gepäck. In der einen Hand ein volles Glas, setzt Rihanna mit der anderen die Flasche an und posiert so für die Urlaubsfotos. Alles nur ein harmloser Spaß? Probiert sie sich nur aus? Oder steuert sie auf einen Absturz à la Lindsay Lohan zu?

"Es kommt auf die Regelmäßigkeit des Alkoholkonsums an", sagt Dirk Kampz, Gründer und Geschäftsführer der Suchtklinik "My Way Betty Ford" in Bad Brückenau zu "Gala". "Einmal pro Woche Party machen mit Drinks bis zum Abwinken führt in der Regel nicht zu einer Abhängigkeit." Trotzdem sei die Gefahr latent vorhanden, wenn Suchtmittel regelmäßig konsumiert werden.






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