Wo auch immer die beiden erwartet werden, ob auf Empfängen oder roten Teppichen: Man hört Tom Hanks und Julia Roberts, lange bevor man sie sieht. Mal lachen die zwei Hollywood-Stars laut über schmutzige Witze, mal rangeln sie spielerisch miteinander. Und zeigen dabei eines: Sie liegen einfach auf einer Wellenlänge.
Seit sie sich 2007 bei den Dreharbeiten zu "Der Krieg des Charlie Wilson" kennenlernten, sind Julia Roberts und Tom Hanks so eng befreundet, wie es für eine Frau und einen Mann möglich ist, wenn beide mit anderen Partnern glücklich verheiratet sind. Für ihren aktuellen Film "Larry Crowne" (deutscher Filmstart 30. Juni) standen die beiden Oscar-Gewinner nun zum zweiten Mal gemeinsam vor der Kamera. Pikant: Erstmals sah das Drehbuch eine romantische Liaison vor, inklusive leidenschaftlichem Körperkontakt und wildem Geknutsche.
Rummachen unter Freunden - ein Job wie jeder andere oder eher unangenehm? "Es war wirklich seltsam", gesteht Tom Hanks im Interview mit "Gala" und grinst: "Na ja, den ersten Kuss habe ich genossen, ab dann war es natürlich Arbeit." Die Frage, wie ein Mann mit Pretty Woman platonisch befreundet sein kann, amüsiert ihn. "Natürlich geht das. Nur weil zwei Personen nett miteinander umgehen, müssen sie nicht zwangsläufig im Bett landen. Menschen können Freunde sein. Denn das Leben ist kein College-Film, in dem es nur darum geht, andere flachzulegen."
An die erste Begegnung mit Julia kann er sich noch genau erinnern. "Wir kannten uns vorher nur oberflächlich von Veranstaltungen. Und plötzlich ging die Tür auf, und sie stand da. Julia ist einer der wunderbarsten Menschen, die ich jemals kennenlernen durfte."








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