Diese Einsicht kommt zu spät: "Ich hätte Sandra verlassen sollen, statt sie zu betrügen. Ich habe sie wirklich geliebt", schreibt Jesse James, 42, in seiner jüngst in den USA erschienenen Biografie "American Outlaw".

Im Rückblick erkennt Sandra Bullocks Ex-Mann sich selbst als Beziehungs-Stolperstein. "Sie konnte der Welt sagen, sie liebt mich, aber im Stillen dachte ich immer: 'Schwachsinn. Du liebst mich nicht. Ich bin doch nur ein dahergelaufener Biker.'" Dieses tiefe Minderwertigkeitsgefühl sieht der Motorradshop-Betreiber als Grund für seine Untreue, die bereits zwei Jahre nach der Eheschließung 2005 begann.

Buchvorstellung: In "American Outlaw" schildert Jesse James seine Version der Trennung von Sandra Bullock.
Buchvorstellung: In "American Outlaw" schildert Jesse James seine Version der Trennung von Sandra Bullock.
(Foto: © Getty Images)

Unter vier Augen, schreibt Jesse, habe er "Sandy" im März 2010 alle Ausschweifungen mit Michelle McGee gebeichtet - weil Bullocks Agent ihn gewarnt hatte, dass das "Tattoo-Luder" mit einer Enthüllungsstory herauskommen würde. "Als Sandy anfing zu weinen, wollte ich sterben." Noch schwerer sei es ihm jedoch gefallen, seiner Tochter Sunny aus erster Ehe, für die Sandra Bullock wie eine leibliche Mutter war, zu erklären, wo ihre Stiefmami auf einmal sei. "Papa hat's vermasselt“, habe er geantwortet, "und zwar gründlich." Sollte Jesse James das Buch tatsächlich als ernsthafte Entschuldigung gemeint haben, nimmt Sandra Bullock diese nicht an, nicht einmal äußern wollte sie sich dazu. Stattdessen zeigt sich die 46-Jährige strahlend mit Baby Louis im Arm. Wohl wissend, dass sie Jesse nicht härter treffen könnte. Schließlich schmerzt ihn eines besonders, wie er dem "People"-Magazin verriet: dass er den 15 Monate alten Jungen, den er zusammen mit Bullock adoptiert hatte, seit der Trennung nicht mehr gesehen hat.

Sandra Reitz




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