Ausnahmezustand im New Yorker Yankee-Stadion. Der 1,90-Meter-Hüne mit der Nummer 13 grinst, wirft die Arme in die Luft, trommelt gegen seine Brust. "That's it, guys!", ruft er seinen Teamkollegen zu. Das war sein 600. Homerun! Männer wie Frauen, die T-Shirts mit der Aufschrift "600" tragen, rufen "A-Rod! A-Rod!". Stofftiere fliegen in seine Richtung - und auch einige Höschen.
Alexander Emmanuel Rodriguez, 35, kurz Alex oder A-Rod, gehört zu den begehrtesten Sportstars Amerikas. Männer bewundern seinen Erfolg, Frauen schmachten nach seinem Adoniskörper. Besonders die weibliche Fangemeinde wächst stetig, die schönsten Hollywood-Stars liegen Alex Rodriguez reihenweise zu Füßen. Nach Madonna, 51, und Kate Hudson, 31, ist ihm Cameron Diaz, 38, als dritte A-Klasse-Blondine in Folge erlegen. Doch was im Februar als heiße, unkomplizierte Affäre begann, scheint Cameron zusehends zu belasten. Hat sich das Sunshine-Girl mit dem notorischen Frauenhelden den Falschen geangelt?
Nüchtern betrachtet ist A-Rod ein guter Fang. Er gilt als einer der besten Baseballspieler aller Zeiten und ist dazu auch noch der höchstbezahlte. 197 Millionen Euro war den New York Yankees ein Zehnjahresvertrag mit ihm wert. In diesem Jahr verdiente er zusätzlich 23,6 Millionen Euro an Preisgeldern. Aus Werbeverträgen mit Nike und für "GuitarHero" kommen bis zu sieben Millionen hinzu.
Prominente Eroberungen schätzen seine Diskretion. Von Madonna ließ er sich vor zwei Jahren während der Scheidung von Gattin Cynthia, 36, in Liebesdingen coachen - öffentlich sprach er nie darüber. Mit Kate Hudson fing er 2009 den nächsten hochkarätigen Pitch und tröstete sich damit still darüber hinweg, dass die Queen of Pop in Jesus Luz ein anderes Spielzeug gefunden hatte. Seit acht Monaten nun steht Cameron Diaz bei ihm ganz oben auf der Liste. Bei den heimlichen Treffen in A-Rods New Yorker Apartment kann sie seinen Narzissmus gleich mehrfach bewundern. New Yorks Boulevard-Blätter berichteten genüsslich von zwei großen Gemälden, die über seinem Bett hängen: Sie zeigen ihn als Zentaur, als kraftstrotzendes griechisches Fabelwesen mit menschlichem Kopf und Oberkörper sowie dem Leib eines Pferdes.









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