Starporträt

Steve Martin

72 Jahre

Steve Martin gelang, was nur wenigen gelingt: Der erfolgreiche Aufstieg vom Schreiberling, über Stand-up-Comedy bis zum ernstzunehmenden Schauspieler

  • Geboren , Waco, Texas / USA
  • VornameStephen Glenn
  • Name Martin
  • Grösse 1.83 m
  • Sternzeichen Löwe
  • Partner Anne Stringfield (verheiratet); Victoria Tennant (geschieden)
  • Kinder Tochter  (*2012)

Biografie von Steve Martin

Ein Talent für Komik und Quatsch machen hatte schon immer. Als Kind arbeitete er im Disneyland und unterhielt dort mit artistischen Einlage von Jonglieren über Zaubern bis zu Musizieren die vorbeischlendernden Gäste. Nach der Schule war es jedoch an der Zeit, sich ernsthaft Gedanken über die Zukunft zu machen. Ein Studium musste her. Steve entschied sich für Philosophie und Theaterwissenschaften, verbrachte aber damals schon die meiste Zeit mit Gags schreiben für Fernsehshows und andere Komiker. Das war nicht nur eine gute Schule, die ihm zudem noch Spaß machte, auf diesem Wege konnte Martin auch sein Studium finanzieren.

Mit Comedy auf der Bühne

Doch je mehr er als Schreiber zu tun hatte, desto weniger Gefallen fand er an dem spröden Unialltag und so langsam zeichnete sich zudem auch ab, dass er womöglich mit seinem komischen Talent längerfristig seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Also schmiss der das Studium, verfasste weiterhin Gags für andere und traute sich auch mit eigenen Stand-up-Programmen auf die Bühne.

Erfolge auf der Leinwand

Mitte der 70er kam Steve Martins Karriere dann so richtig ins Rollen. Nach einigen Auftritten in amerikanischen TV-Shows sah man ihn in der legendären Talentschmiede "Saturday Night Live", die schon so manchem späteren Superstar den Weg ins Showbiz geebnet hat. Nun dauerte es nur noch ein paar wenige Jahre ehe er auf der Leinwand zu sehen war. 1979 war es dann soweit: In dem Film "Reichtum ist keine Schande", zu dem er auch das Drehbuch schrieb, spielte Martin seine erste Hauptrolle. Schnell folgten weitere erfolgreiche Filme wie die oscarnominierten Streifen "The Absent-Minded Waiter", das Horror-Musical "Der kleine Horrorladen" sowie die beiden für den Golden Globe nominierten Komödien "Solo für zwei" und "Roxanne".

Steve Martin ist ein vielseitiger Schauspieler

Von nun an war Steve Martin aus der amerikanischen Filmlandschaft nicht mehr wegzudenken und auch in Europa kannte man ihn dank seiner lustigen Filme inzwischen. Doch hin und wieder sieht man den viel unterschätzten Schauspieler auch in ernsteren Rollen, die ihm erstaunlich gut zu Gesicht stehen. Das Drama "Grand Canyon – Im Herzen der Stadt" gewann 1992 auf der Berlinale den Goldenen Bären und auch für seine Leistung in dem Thriller "Die unsichtbare Falle" erntete der eigentlich für seine Komik bekannte Schauspieler viel Applaus.

Ein Ende ist nicht in Sicht

Martins erfolgreiche Filme aus jüngerer Vergangenheit waren hingegen wieder von komödiantischer Natur. Im neuen Jahrtausend feiert er mit "Bowfingers große Nummer", "Schlaflos in New York" und "Fantasia 2000" ungebrochene Erfolge. In "Haus über Kopf" trifft er auf eine sehr hartnäckige Queen Latifah, verkörpert Inspektor Clouseau in "Der Rosarote Panther" und steckt mit und in der Liebeskomödie "Wenn Liebe so einfach wäre" im Beziehungs-Wirrwarr. Seit rund 50 Jahren steht Steve Martin nun schon im Rampenlicht und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.