Starporträt

Stefan Mross

41 Jahre

Stefan Mross wurde von Volksmusikikone Karl Moik zum trompetenden Wunderkind gemacht, doch seine Karriere war hin und wieder steinig

  • Geboren , Traunstein / Deutschland
  • VornameStefan
  • Name Mross
  • Grösse 1.82 m
  • Sternzeichen Schütze
  • Partner Susanne Schmidt (verheiratet); Stefanie Hertel (geschieden)
  • Kinder Paula  ; Johanna  (*2001); Valentin  (*2015)

Biografie von Stefan Mross

Der bayerische Trompeter, Sänger und Fernsehmoderator brachte die heile Volksmusikwelt mehr als einmal ins Wanken. Doch von Anfang an: Entdeckt wurde als 13-jähriger von Volksmusikikone und Gesicht des "Musikantenstadl" . Auf einer Hochzeit hörte er den Jungen trompeten, nahm ihn fortan unter seine Fittiche und vermarktete den jungen Musiker zum trompetenden Wunderkind.

Das Wunderkind der Volksmusik

Seinen ersten TV-Auftritt hatte Stefan Mross in der Sendung seines Mentors Karl Moik "Wie die Alten singen". 1989 gewann er als 13-Jähriger den Grand Prix der Volksmusik für Österreich. Ziehvater Karl Moik saß stolz im Publikum und konnte sich ein Tränchen vor Rührung nicht verkneifen. Nach der Schule ließ sich Stefan Mross am Salzburger Mozarteum ausbilden und wurde in den kommenden Jahren zum Shootingstar der Volksmusik.

Eine inszenierte Ehe?

Einen weiteren Karriereschub brachte ihm die Ehe mit Volksmusikstar . Die beiden waren von 1994 bis 2011 das Vorzeigepaar der Volksmusik, bekamen 2001 Töchterchen Johanna. Während ihrer Beziehung traten die beiden Künstler meistens gemeinsam auf und brachten die Herzen ihrer Fans zum Schmelzen. Doch nach der Trennung des einstigen Traumpaares bröckelte die heile Welt. Karl Moik selbst behauptete in einer Fernsehsendung, die Beziehung der beiden sei aus PR-Gründen arrangiert gewesen sein. Wie viel Wahrheit darin steckt, wissen wir nicht, aber Stefan und stehen auch heute noch ab und an zusammen auf der Bühne.

Der "Trompeterkrieg"

Erneut ins Wanken geriet die sonst so idyllische Welt der Heimatmusik, als Stefan Mross vorgeworfen wurde, er würde gar nicht selbst trompeten. Der sogenannte Trompeterkrieg entfachte und hatte zwölf Jahre lang Rechtsstreitigkeiten zu Folge. Doch was kam am Ende dabei heraus? Nun ja, ganz eindeutig ist es nicht. Weil sich Stefan Mross weigerte, sein trompeterisches Können vor Gericht zu demonstrieren, sollte ein Gutachter dieses beurteilen. Sein Ergebnis war vernichtend: Das Trompetenspiel des früheren Wunderkindes sei "stümperhaft". Sogar sein Ziehvater Karl Moik äußerte sich zu dem Fall: "Er ist ein Musiker, aber es gibt bessere." Der Prozess und die jahrelangen Spekulationen haben den Musiker ganz schön in die Knie gezwungen, aber nicht zerbrochen. "Ich war damals an einem Punkt, mit der Karriere aufzuhören, ich hatte keinen Bock mehr und wollte alles hinschmeißen. Aber ich habe mich durchgebissen."

Mit Alkoholabsturz in der Notaufnahme

Doch als wären das noch nicht genügend Negativschlagzeilen gewesen, erlaubte sich Mross 2003 einen weiteren Ausfall. Nach einer Charity-Veranstaltung in Tirol wurde er mit einer Alkoholvergiftung und etlichen Schürfwunden ins Krankenhaus eingeliefert. Danach zeigte er Reue und entschuldigte sich bei seinen Fans: "Liebe Freunde, Ihr kennt sicher die Berichte über den schrecklichen Absturz. Ich habe daraus gelernt und weiß, dass Ähnliches nicht wieder passieren darf." Und was lernen wir aus all dem? So idyllisch und heil wie die Welt der Volksmusik immer scheint, ist sie gar nicht!

Stefan Mross im Familienglück

Doch Stefan Mross haben all die Skandälchen nichts anhaben können. Seit 2005 ist er nebst Sänger und Trompeter auch noch zum Moderator geworden. Im Sommer führt er jeden Sonntag durch die ARD-Sendung "Immer wieder sonntags" live aus dem Europapark in Rust. Und auch eine neue Liebe hat mit der neuen Aufgabe Einzug in sein Leben gehalten. Die Frau an seiner Seite, seit 2013 sind die beiden verheiratet, ist und arbeitet bei "Immer wieder sonntags" hinter den Kulissen. Die beiden Kinder Paula (* 2014) und Valentin (* 2015) machen das Familienglück der jungen Familie perfekt.