Starporträt

Sam Riley

37 Jahre

Sam Riley hat das große Los gezogen: Nicht nur Kritiker sind begeistert, auch das Herz von Alexandra Maria Lara gehört ihm

  • Geboren , Menston, West Yorkshire / Großbritannien
  • VornameSam
  • Name Riley
  • Grösse 1.85 m
  • Sternzeichen Steinbock

Biografie von Sam Riley

Er spiele „einzigartig“ und seine Darstellung sei „herausragend“ - gleich mit seiner ersten Kinorolle konnte die Kritiker über das Maß begeistern. In „Control“, dem Filmdebüt des Star-Fotografen , spielt der gebürtige Brite Riley die Rolle des genialen, aber tragischen „Joy Division“-Frontmanns , der sich 1980 das Leben nahm. war der der Achtziger: ein Märtyrer, über seinen Tod hinaus verehrt. In seinen Liedern schwang immer die Stimme des Todes mit, so dass es nicht überraschte, als sich Curtis mit nur 23 Jahren erhängte - einen Tag bevor die Band aus Manchester zu ihrer ersten Amerika-Tour über den Atlantik fliegen sollte. „Control“ beruht auf dem Buch „Touching from a distance“ von Curtis' Witwe Deborah und wurde neben anderen Preisen bei den Filmfestspielen in Cannes auch mit dem Preis als „Bester europäischer Film“ ausgezeichnet. Für Peter Hook, Ex-Bassist von Joy Division, eine absolut gerechtfertigte Ehrung: „ hat Wesen und seinen Charakter perfekt getroffen. Es war, als würde ich hören. Es jagte mir mehrmals Schauer über den Rücken.“ Nach den politischen Filmen „Tough Love“ und „Lenny Blue“ verkörperte Sam Riley schon in „24 Hour Party People“ mit Mark E. Smith ein Mitglied von Joy Division. Für Riley eine sehr spannende Rolle: „Wir leben in einer Zeit voller künstlich erzeugter Popidole, doch Joy Division haben alles durch eigene Kraft und ihre 'Fuck you'-Einstellung geschafft.“ Doch vor den ersten Screenings und den Reaktionen auf „Control“ war dem Mann aus Menston trotzdem ein wenig unwohl: „Ich hatte Angst, denn ich wusste, dass da einige Hardcore-Fans vor der Leinwand sitzen würden.“

Leinwand statt Gitarre

Auch Riley selbst war früher ein Hardcore-Fan - allerdings von den Beatles. Die Pilzköpfe aus Liverpool waren es auch, die ihn dazu brachten, mit seinen Indie-Bands „10.000 Things“ und „Horned Owls“ die Bühnen Großbritanniens zu rocken. Sollte sein Erfolg von „Control“ auch in seinen folgenden Projekten wie „Franklyn“ mit und oder „Maleficent – Die dunkle Fee“ mit weiter anhalten, könnte er sich durchaus vorstellen, dauerhaft seine Gitarre gegen ein Drehbuch zu tauschen.

Der Liebe wegen nach Berlin

Etwas anderes hat Riley tatsächlich schon getauscht - seinen Wohnort. Der geborene Brite ist mit Sack und Pack nach Berlin gezogen, um mit seiner Frau, der Schauspielerin , zusammenzuleben. Die hatte er 2006 am Set von „Control“ kennengerlernt und sich augenblicklich in die hübsche Deutsche verliebt: „In dem Moment, in dem sie durch die Tür kam, war es um mich geschehen.“ Da kann man auch verstehen, warum sich Sam Riley am Set so sehr angestrengt hat: um seine Herzdame zu beeindrucken, natürlich. Am Heiligabend 2004 machte Sam seiner ganz romantisch einen Heiratsantrag, im Sommer darauf folgte die Hochzeit und zur Krönung der großen Liebe erblickte im Januar 2014 ihr Sohn Ben das Licht der Welt.