Starporträt

Rosamund Pike

38 Jahre

Rosamund Pike ist eine beeindruckende Schauspielerin – trotzdem kannte sie bis vor "Gone Girl" kaum einer. Das hat sich definitiv geändert.

  • Geboren , Hammersmith, London / Vereinigtes Königreich
  • VornameRosamund
  • Name Pike
  • Grösse 1.74 m
  • Sternzeichen Wassermann
  • Partner Robie Uniacke (Lebensgefährte)
  • Kinder Solo  (*2012); Atom  (*2014)

Biografie von Rosamund Pike

– die weltberühmte Schauspielerin, die keiner kennt. Zu unrecht: Das ehemalige Girl ist nicht nur seit Jahren im Geschäft, sondern auch noch verdammt gut in ihrem Job.

Rosamund Pike hat einen Traum...

Kein Wunder, denn Pike stammt aus einer sehr künstlerischen Familie: Ihre Mutter Caroline war eine erfolgreiche Opernsängerin, der Vater Professor für Musik. Schon als Kind reiste die gebürtige Britin aufgrund der verschiedenen Engagements ihrer Eltern deshalb kreuz und quer durch Europa. Doch obwohl sie schon damals unglaublich viele Eindrücke und Kulturen erfahren durfte, blieb Rosamund bescheiden: "Wenn ich zurück blicke, denke ich, dass ich ein ziemlich normales Mädchen war".

Nur das mit der Schauspielerei hob sie schon immer von ihren Freundinnen ab. Nachdem Pike am "National Youth Theatre" in London die Rolle der Julia in "Romeo und Julia" spielen durfte, fasste sie den Entschluss diese Karriere weiter zu verfolgen und bewarb sich an einigen Schauspielschulen – jedoch ohne Erfolg. Jede einzelne sollte den späteren Hollywoodstar ablehnen, unvorstellbar aus heutiger Sicht. Doch Rosamund gab nicht auf, studierte erst mal englische Literatur und verfolgte ihre Schauspielkarriere parallel weiter.

... und lässt zum Glück nicht locker

Und diese Hartnäckigkeit sollte sich bezahlt machen: Kurz nach ihrem Uniabschluss wurde ihr die Rolle als Bond Girl in "Stirb an einem anderen Tag" angeboten – Pikes großer Durchbruch. Dabei sind die Rosamund Pike Filme so unterschiedlich wie ihr eigenes Leben: Die war erst in der Romanverfilmung "Stolz und Vorurteil" neben zu sehen und wenig später als Wissenschaftlerin in der Verfilmung des PC-Spiels "Doom". Etwas, das auch sie selber immer wieder zum Schmunzeln brachte: "Ich mag den Gesichtsausruck der Leute, wenn ich sage, ich mache einen Film namens "Stolz und Vorurteil", dann lächeln sie nämlich noch, und dann sage ich, ich spiele auch in dem Film "Doom" mit und plötzlich gucken sie mich ganz verdutzt an. Sie versuchen dann aus mir schlau zu werden, aber das schaffen sie nie.

"Nach diesen großen Filmen konnte sich Rosamund zwar gut über Wasser halten, im Schauspiel-Olymp angekommen war sie aber noch nicht. Das kam ihr allerdings zu gute, als sie für "Gone Girl" gecastet wurde. Der Regisseur wollte extra eine Schauspielerin, die noch nicht aller Welt bekannt war – und fand mit Rosamund Pike die perfekte Besetzung. Die wurde für ihre Darstellung mit zahlreichen Preisen geehrt und sogar für einen Oscar nominiert, verlor dann aber gegen . Die Schauspiel-Lotterie hat sie aber definitiv gewonnen.

Auch Privat braucht sie sich nicht zu verstecken

Und auch in der Liebe zog Rosamund das große Los: Seit Ende 2009 ist sie mit dem Mathematiker zusammen, das Paar hat sogar zwei Kinder, die Söhne Solo (geboren 2012) und Atom (geboren 2014). Im Gegensatz zu ihrer Filmfigur "Anne Dunn" in "Gone Girl" war Pike aber nie verheiratet. 2008 ließ ihr damaliger Verlobter, der Regisseur , die geplante Hochzeit platzen. Mit ist die Schauspielerin auch ohne Trauschein glücklich: "Wenn du planst, jemanden zu heiraten und es dann doch nicht machst, ist das ein großer Schock. Du denkst "Okay, dann werde ich wohl doch nicht so ein konventionelles Leben führen". Kein Wunder, dass Rosamund Pike diese private Liebe nach einem Schocker wie "Gone Girl" auch am Arbeitsplatz fehlt: "Ich würde gerne die Hauptrolle in einer großen romantsichen Komödie spielen. Das ist definitiv noch ein Traum von mir".

Die erfolgreichsten Rosamund Pike Filme

  • "James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag" (2002)
  • "Stolz und Vorurteil" (2005)
  • "Doom" (2005)
  • "An Education" (2009)
  • "Johnny English – Jetzt erst recht!" (2011)
  • "Jack Reacher" (2012)
  • "Zorn der Titanen" (2012)
  • "Ein Schotte macht noch keinen Sommer" (2014)
  • "Gone Girl" (2014)
  • "Return to Sender" (2015)