Starporträt

Rooney Mara

32 Jahre

Selbst im Bett mit Daniel Craig bleibt sie cool: Das vermeintliche Mauerblümchen Rooney Mara besticht ganz Hollywood mit ihrem Selbstbewusstsein

  • Geboren , Bedford, New York, Westchester County, USA
  • VornamePatricia Rooney
  • Name Mara
  • Grösse 1.6 m
  • Sternzeichen Widder
  • Partner Charlie McDowell  (aktuell)

Biografie von Rooney Mara

Mit ihrer schockierenden Transformation zur knallharten Computerhackerin "" in der Verfilmung von Stieg Larssons "Verblendung" entdeckte eine ganz neue Seite an sich selbst: Statt Retro-Kleider in Pastellfarben trägt sie nun lieber Schwarz. Vor allem aber sorgte sie mit ihrer Verwandlung dafür, dass sie bei Hollywoods Regisseurelite nun in aller Munde ist. Dabei hatte man ihr den Part eigentlich nicht zugetraut. Zu schüchtern und zierlich wirkt sie. Zudem buhlte Hollywoods Crème de la Crème um die prestigeträchtige Rolle: , und gaben sich beim Casting die Klinke in die Hand. Doch obwohl sie mit nur halb soviel Schauspielerfahrung zur Tür hereinkommen konnte, gab Rooney Mara sich selbstbewusst. Ihr Vorteil: "The Girl with the Dragon Tattoo"- Regisseur entpuppt sich als ihr Fürsprecher.

Rooneys erste Schauspiel-Schritte

In der Folge fragen sich alle, wer die so schüchtern wirkende Schönheit nun wirklich ist - und woher sie so plötzlich gekommen ist. Dabei braucht Hollywood nicht weit zu schauen: Denn Rooney nistet sich nach ihrem Uni-Abschluss bei der Schwester in Los Angeles ein. Von hier aus bewirbt sie sich und bekommt Mini-Engagements und erste TV-Rollen (unter anderem in "Emergency Room" und " + Order: Special Victims Unit", die Rooney allerdings nicht als Sprungbrett empfindet. Auch als sie sich in ihrer ersten großen Kinorolle von in "Nightmare On Elm Street" über die Leinwand jagen lässt, bezweifelt sie noch, die richtige Berufswahl getroffen zu haben. "Ich habe die Rolle so sehr gehasst, dass ich schon überlegt habe, ob ich die Schauspielerei aufgebe", gestand sie einmal. Gott sei Dank hörte sie nicht auf und brilliert daraufhin bei "The Social Network", wo sie in einem grandiosen Fünf-Minuten-Auftritt Facebook-Gründer abserviert. Spätestens seit sie als "Lisbeth Salander" in schwarzer Lederkluft und wilden Irokesen-Haarschnitt auf dem Motorrad über die Leinwand zu donnert, sind auch die letzten Zweifel verstummt.

Das Leben nach Lisbeth

Seitdem geht es für Rooney drunter und drüber: Sie spielte in dem 2013 erschienenen Science-Fiction-Filmdrama "Her" mit, war an der Seite von Jude Law und im Thriller "Side Effects" zu sehen und ergattere in "Ain’t Them Bodies Saints", der Bonnie und Clyde ins Moderne überträgt, die weibliche Hauptrolle. 2014 schnappte sie Hollywood-Schönheit Lupita Nyong'o die Rolle der Tiger Lily in "Pan" vor der Nase weg und gewann 2015 bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis "Beste Schauspielerin" für ihre Rolle in "Carol". Vom Glitzerzirkus der Westküste lässt sich Ronney Mara dennoch nicht anstecken. Sie "neige einfach nicht zu Hysterie." Vielleicht steckt aber auch noch viel mehr von der spröden Superhackerin Salander in ihr, als den meisten bisher klar ist. "Was sie und ich gemeinsam haben, ist, dass wir uns anderen nicht sehr schnell öffnen und ihnen nicht sofort vertrauen. Sie verbringt ihre Zeit am liebsten allein – genau wie ich." Die größte Herausforderung für Rooney Mara ist wohl nicht, sich wichtige Hauptrollen zu sichern, sondern die, im Rampenlicht zu stehen.

Rooney Mara: Ihre besten Filme

  1. 2010: Nightmare on Elm Street
  2. 2010: The Social Network
  3. 2011: Verblendung
  4. 2013: Ain’t Them Bodies Saints
  5. 2013: Side Effects
  6. 2013: Her
  7. 2014: Trash
  8. 2015: Carol
  9. 2015: Pan