Rihanna | GALA.DE
STARPORTRÄT

Rihanna

Rihanna stieg von der Schönheitskönigin zum Superstar auf. Und wurde kurzzeitig zur Symbolfigur der geschlagenen Frauen

Bekannt als Rihanna
Vorname Robyn Rihanna
Name Fenty
Geburtstag 20. Februar 1988
Alter 26 Jahre
Geburtsort Karibik / Barbados / Saint Michael
Größe 1,73 m
Sternzeichen Fische

Was Sie wissen sollten - Biografie

Barbados hat viel zu bieten: Traumhafte weiße Strände, klares Wasser, exotische Pflanzen und Tiere. Doch all diese Dinge verblassen, wenn die wohl berühmteste Tochter des Urlaubparadieses ins Licht der Scheinwerfer tritt. Robyn Rihanna Fenty, besser bekannt als Rihanna, stürmt mit ihren Hits weltweit die Charts und macht ihren Landsleuten so alle Ehre.

Rihanna kommt nicht nur aus einem paradiesischen Land, sie hat die Exotik auch in ihren Adern - ihre Mutter Monica stammt aus Guyana, Vater Ronald aus Barbados. Schon in der Schule fiel die kleine Rihanna auf: Weil sie gerne sang, gründete sie mit zwei Mitschülern eine Musicalgruppe. Weil sie zudem auch recht hübsch war, wurde sie 2004 zur "Miss Combemere School" gewählt. Nicht schlecht für ein junges Mädchen. Doch wie schafft man den Sprung vom kleinen Barbados in die weite Welt? Ganz einfach: Durch einen Urlaubsgast!

Dieser besondere Urlaubsgast hieß Evan Rogers, seines Zeichens Musikproduzent. Er war von der 15-jährigen Rihanna begeistert und ermöglichte es ihr mit seinem Kollegen Carl Sturken, in New York ein Demo-Tape aufzunehmen. Mehrere Plattenfirmen wurde mit dem Material bemustert, doch ein Chef war besonders angetan: Jay-Z, zu diesem Zeitpunkt frischer CEO von "Def Jam Recordings", lud die aufgeregte, zitternde Rihanna ein - und ließ sie nicht mehr weg. Nach zwölf langen Stunden dann hatte der Rapper das Neu-Talent zur Vertragsunterschrift überredet. Keine schlechte Entscheidung, wie sich bald darauf herausstellte. Gleich die erste Single "Pon de Replay" nämlich wurde zum Hit, Rihannas Album "Music of the Sun" verkaufte sich 2005 millionenfach.

Seitdem produziert Rihanna Hits am Fließband: Kaum ein halbes Jahr nach "Music of the Sun" legte die Sängerin mit "S.O.S", einem Soft-Cell-Sample vom Album "A Girl Like Me", und der Ballade "Unfaithful" weitere Charterfolge nach. Das dritte Album "Good Girl Gone Bad" verkaufte sich exzellent. Auch wenn sie nicht mit einer außergewöhnlichen Stimme gesegnet ist - Rihanna versteht es, sich gekonnt verschiedene Stile zu Eigen zu machen. R'n'B, Soca, Reggae, Dancehall, Pop - das Mädchen aus Barbados scheint zu jeder Musikrichtung zu passen.

Ein Liedchen über das liebste Utensil der Deutschen im verregneten Sommer 2006 katapultierte Rihanna dann endgültig in den Pop-Olymp. Der weltweite R'n'B-Nr.1-Hit "Umbrella" (zu Deutsch: Regenschirm) stand alleine in Großbritannien zehn Wochen an der Spitze der Charts. Wie erfolgreich Rihanna ist, zeigen der "World Music Award" und der "American Music Award", die sie 2007 gewann. Wie alle erfolgreichen, hübschen Frauen entdeckten Marketingexperten auch Rihanna als Werbegesicht. Sie unterschrieb Deals mit Nike, J.C. Penney, Clinique und P&G's und sang für alle Spots auch die Werbesongs ein. Selbst im TV probierte sich Rihanna aus, sie war als Gaststar in mehreren Serien zu sehen. Es scheint also, als hätte nicht nur Barbados, sondern auch Rihanna selbst sehr viel zu bieten.

Kritiker warfen ihr vor, zu oberflächlich und zu glatt zu sein. Das saß: Sie bleibt zwar schüchtern, schnürt sich aber in immer härtere, freakigere Outfits aus Lack und Leder, wie um sich eine stachelige Hülle gegen den Spott zuzulegen. Die brauchte sie auch, als sie eine sehr öffentliche Trennung von ihrem Freund Chris Brown durchlebte - der hatte sie während eines Streits in einerm Auto geschlagen, die Fotos von Rihanna mit dem blauen Auge gingen um die Welt. Trotz massiver Kritik, die auf sie niederging, schien es so, als wolle sie die Beziehung mit dem Schläger retten. Es dauerte ein wenig, bis Rihanna endgültig mit dem HipHopper abschloss. Der Symbolgehalt für ihr jugendliches Fanpublikum war natürlich nicht zu unterschätzen, die junge Sängerin in einer Verantwortung, die sie vielleicht überforderte. Seit 2012 sah man die beiden allerdings wieder öfter zusammen und mittlerwiele ist bekannt, dass sie wieder ein Paar sind, was für massive Kritik an Rihanna sorgte.


Autorin: Frauke Hansen