Starporträt

Richard Gere

Richard Gere ist die Inkarnation des Guten: Eleganz und Noblesse auf die Leinwand - und Freiheit für Tibet

Bekannt als Richard Gere
Vorname Richard Tiffany
Name Gere
Geburtstag 31. August 1949
Alter 67 Jahre
Geburtsort Philadelphia, Pennsylvania, USA
Größe 1,80 m
Sternzeichen Jungfrau

Biografie:
Was Sie über Richard Gere wissen sollten

Richard Geres Markenzeichen sind seine silbergrauen Haare geworden. Endlich einmal einer, der nicht übertüncht. Er ist voller Inbrunst unbequem, das kann sich der altgediente Hollywoodstar inzwischen leisten. "Ich will keine berühmte Persönlichkeit sein!" so sagte Richard einmal voller Bescheidenheit. Doch vom wilden Sexsymbol zum weisen Buddhisten war es ein langer Weg.

Vom Musiker zum Schauspieler

Mit vier Geschwistern und einem Halbbruder wuchs er auf einer Farm nahe New York auf. Die Musik spielte für ihn zunächst die erste Geige: Richard lernte Klavier, Trompete und Banjo. Sein Philosophie-Studium an der Uni in Massachusetts hängte er aber nach zwei Jahren an den Nagel und forcierte seine Schauspielkarriere. Einige Theater-Engagements später stieg er 1970 bei einer New Yorker Rockband ein, fand jedoch mehr Bestätigung bei verschiedenen Rollen in Broadway-Produktionen. Zum internationalen Star wurde er 1979 im Film "Ein Mann für gewisse Stunden", in dem er einen Callboy spielte. Und doch zog es ihn wieder ans Theater zurück: Das Broadway-Stück "Bent", in dem er einen im Konzentrationslager von Dachau inhaftierten Homosexuellen verkörperte, wurde mit überwältigenden Kritiken geehrt und Richard wurde dafür mit dem "Theatre World Academy Award" ausgezeichnet.

Der Buddhist

Zu dieser Zeit kam er auf einer Nepal-Reise auf den spirituellen Geschmack: Seit Anfang der 90er Jahre bekennt er sich zum Buddhismus und gilt als Freund des Dalai Lama. 1987 gründete er das Tibet-Haus in New York. Als er bei einer Oscar-Verleihung 1993 die chinesische Tibet-Politik anprangerte, wurde er von China zur "persona non grata" erklärt. Was ihn aber nicht daran hinderte, sich auch weiterhin für Tibet einzusetzen und sich darüber hinaus auch für den Weltfrieden zu engagieren. Im November 2006 hat er als Vorsitzender der "Internationalen Kampagne für Tibet" einen Appell an China gerichtet, nach der Fertigstellung der "Eisenbahnlinie Peking-Lhasa" Tibets einzigartige religiöse und kulturelle Identität nicht weiter zu zerstören.

Kino-Karriere

Wie es mit seiner Karriere weiterging? Im Jahr 1982 feierte er mit "Ein Offizier und Gentleman" ein erfolgreiches Kino-Comeback. Der Knaller kam dann 1990 mit der Romanze "Pretty Woman", in der er sich in eine Prostituierte (Julia Roberts) verliebt. In Die Braut, die sich nicht traut stand das Filmtraumpaar acht Jahre später wieder zusammen vor der Kamera. Für den Musical-Film "Chicago" schwang der Schauspieler 2002 das Tanzbein. Offenbar fand er Gefallen am Tanzen und verfeinerte ein Jahr später in "Darf ich bitten?" seine Tanzkünste. Doch Richard Gere kann mehr als in romantische Komödien den Traummann zu mimen. Für seine Rolle als skrupelloser Hedgefond-Manager in "Arbitrage" wurde er 2012 für den Golden Globe nominiert.

Filme mit Richard Gere (Auswahl)

  • 2004: "Darf ich bitten" ("Shall We Dance")
  • 2005: "Die Buchstabenprinzessin" ("Bee Season")
  • 2005: "Another Summer – 45 Jahre nach Hiroshima"
  • 2006: "The Hoax"
  • 2007: "I’m Not There"
  • 2007: "Hunting Party – Wenn der Jäger zum Gejagten wird"
  • 2007: "The Flock – Dunkle Triebe" ("The Flock")
  • 2008: "Das Lächeln der Sterne" ("Nights in Rodanthe")
  • 2009: "Amelia"
  • 2009: "Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft" ("Hachiko: A Dog’s Story")
  • 2010: "Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest" ("Brooklyn’s Finest")
  • 2011: "The Double – Eiskaltes Duell" ("The Double")
  • 2012: "Arbitrage"
  • 2013: "Movie 43"
  • 2014: "Time Out of Mind"
  • 2015: "Best Exotic Marigold Hotel 2" ("The Second Best Marigold Hotel")