Starporträt

Portia de Rossi

44 Jahre

Portia de Rossi ist eine Kämpferin – mit verdientem Happy End! Endlich hat die Schauspielerin zu sich und ihrer großen Liebe gefunden

  • Geboren , Horsham, Victoria / Australien
  • VornamePortia Lee
  • Name James DeGeneres
  • Grösse 1.71 m
  • Sternzeichen Wassermann

Biografie von Portia de Rossi

Wir kennen aus lustigen Serien wie „Ally McBeal“ oder „Arrested Development“, doch im wahren Leben hatte die blonde Schauspielerin einiges zu verkraften. Aufgewachsen ist Portia de Rossi, deren Geburtsname Amanda Lee Rogers ist, in Australien in der Nähe von Melbourne zusammen mit ihrem älteren Bruder Michael. Ihr Vater starb als sie neun Jahre alt war an einem Herzinfarkt. Bereits im zarten Alter von zwölf Jahren stand das junge Mädchen als Model vor der Kamera. Vielleicht war es einfach zu früh für das harte Modelbusiness mit seinen strengen Schönheitsidealen. entwickelte eine Essstörung, nahm Tabletten, um Gewicht zu verlieren, eine jahrzehntelange Odyssee begann.

Portias Selbstfindung

Es war jedoch nicht nur die Magersucht, mit der das junge Model zu kämpfen hatte. Portia fühlte immer, dass irgendetwas nicht passte, dass irgendetwas an ihr anders ist, ohne es greifen oder benennen zu können. In dieser ersten Phase der Selbstfindung änderte sie ihren Vornamen von Amanda in Portia. „Es passte irgendwie alles nicht zusammen. Ich war auf der Suche nach Dingen, mit denen ich mich wirklich identifizieren konnte und begann mit meinem neuen Namen.“ Was Portia damals noch nicht wusste: Ihr Gefühl des Andersseins und des Nicht-Dazu-Gehörens, so erklärt Portia heute rückblickend, rührte aus ihrer Homosexualität.

Der große Durchbruch mit „Ally McBeal“ und private Tiefschläge

Nach der Highschool begann Portia ein Jurastudium in Melbourne und war nebenbei weiterhin als Model beschäftigt. Schnell merkte sie, dass das Studium nichts für sie war und konzentrierte sich voll und ganz auf das Modeln. Ende der 1990er Jahre wurde ein Produzent auf das hübsche, blonde Model aufmerksam und legte ihr nahe, Schauspielerin zu werden. Nach einigen Versuchen, mal mehr, mal weniger erfolgreich, landete Portia 1998 den ganz großen Hit, der sie weltberühmt machte: Die Rolle der Nelle Porter in der Erfolgsserie „Ally McBeal“. Doch der Erfolg hatte auch seine Schattenseiten. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der enorme Druck führten dazu, dass sich Portias Essstörung enorm verschlimmerte – sie wurde immer dünner und dünner, man konnte ihr förmlich beim „Verschwinden“ zuschauen.

Die düsteren Wolken verzogen sich

Nach dem Ende von „Ally McBeal“ verschwand Portia trotz ihrer Essstörung und der enormen Last der Geheimhaltung ihrer Homosexualität nicht in der Versenkung. Nachdem sie in einigen TV- und Kinoproduktionen zu sehen war zog sie 2003 den nächsten großen Fisch an Land: „Arrested Development“. In der emmyprämierten Comedy-Serie spielte sie zunächst drei Jahre lang und anschließend wieder ab 2013 in der Netflix-Neuauflage die Rolle der Lindsay Bluth Fünke. Und auch privat schlug die Bombe ein – in Form von Talklegende . Die beiden trafen sich auf einer Preisverleihung und Portia erinnert sich, dass sie vom ersten Moment an total umgehauen war. Obwohl beide Frauen zu dem Zeitpunkt in festen Beziehungen waren, verliebten sie sich augenblicklich ineinander, verließen ihre Freundinnen und wurden ein Paar. gab Portia Selbstvertrauen und Kraft, so dass sie den Kampf gegen ihre Essstörung gewinnen konnte und sich traute, öffentlich zu ihrer Homosexualität zu stehen. Mittlerweile sind die beiden seit 2008 glücklich verheiratet und zieren gemeinsam die roten Teppiche Hollywoods.