Starporträt

Norah Jones

Norah Jones ist Musik durch und durch. Keine Masche, kein Gehabe - sie will einfach nur Songs machen. Ihre Ausbildung begann auf Mamas Beifahrersitz

Bekannt als Norah Jones
Vorname Geethali Norah
Name Jones Shankar
Geburtstag 30. März 1979
Alter 37 Jahre
Geburtsort Brooklyn, New York, USA
Größe 1,56 m
Sternzeichen Widder

Biografie:
Was Sie über Norah Jones wissen sollten

Norah Jones scheint etwas in die Wiege gelegt bekommen zu haben, als sie das Licht der Welt in New York erblickte: Musikalität. Schließlich ist ihr Vater, Ravi Shankar, einer der bekanntesten indischen Sitar-Virtuosen der Welt. Doch mit indischen Klängen hat sie bis heute nicht viel am Hut. Liegt vielleicht auch daran, dass sie zusammen mit ihrer Mutter in einem kleinen Städtchen namens Grapevine in Texas aufgewachsen ist. Blues, Country und Jazz - die Musik der US-Südstaaten - sind ihre musikalischen Wurzeln, die sie in ihren späteren Alben zu einer Einheit verschmelzen lässt.

Kindheit und Karrierebeginn

Ihre musikalische Ausbildung begann im Auto. Gar nicht ungewöhnlich, denn in Texas muss man häufig weite Strecken zurücklegen. Während langer Fahrten auf dem Beifahrersitz lernte Klein-Norah so also Billie Holiday, Hank Williams und Dolly Parton kennen. Später hinterm Steuer ihres 1971er Cadillac Sedan DeVille lauschte sie dann vor allem Jazz aus dem College-Radio. Außerdem sang sie schon als kleiner Stöpsel im Kirchenchor und lernte Klavier. Diese Kenntnisse vertiefte sie dann - vor allem was den Jazz betrifft - in der "Dallas Booker T. Washington High School for the Performing and Visual Arts". Bereits als Schülerin räumte sie sämtliche "Down Beat Jazz"-Auszeichnungen ab. Und schrieb sich für das Fach Jazzklavier an der "University of North Texas" ein. Doch lange blieb sie nicht - 1999 folgte sie dem Angebot einer Freundin in Greenwich Village den Sommer über zu spielen. Sie blieb. Die lokale Folk- und Jazz-Szene war von ihr begeistert und es dauerte nicht lange, bis sie entdeckt und vom Chef des renommierten Labels "BlueNote", Chris Lundvall, unter Vertrag genommen wurde.

Der Erfolg kommt schnell

Im Februar 2002 veröffentlicht Norah ihr Debütalbum "Come away with me", und landet damit einen bahnbrechenden Erfolg. Mammuttourneen durch alle Herren Ländern folgten. Mit sage und schreibe acht Grammys wurde der talentierte Nachwuchs ausgezeichnet, sowie mit 80 Platinauszeichnungen in mehr als 40 Ländern. Ein bisschen unheimlich war der Sängerin der plötzliche Erfolg schon, gibt sie zu. Im Februar 2004 veröffentlichte Norah ihr zweites Album. Es heißt "Feels like home" und hört sich auch so an: Folk und Country, und nur noch ein Hauch von Jazz. Anfang 2007 dann ihr drittes Album: "Not too late". Den Titel könnte man so oder so interpretieren: Es ist entweder nie zu spät Gitarre zu lernen, oder nie zu spät den damaligen US-Präsidenten Bush zu kritisieren - beides neue Dinge in ihrem Leben und auf ihrem Album, für das die eigentlich eher unpolitische Musikerin auch noch erstmals die Songs selbst schrieb. Ihr viertes Album "The Fall" kam im November 2009 raus – Norahs erstes Album, das nicht auf Platz eins der amerikanischen Charts landete. Trotzdem erreichte es Platinstatus in 14 Ländern. Im Mai 2012 dann ihr fünftes Album: "Little Broken Hearts". Der "American Songwriter" nannte es "die dramatischste und lohnendste Sache, die sie in ihrer Karriere vollbracht hat".

Norah als Schauspielerin und Mutter

Dass nicht alle Sängerinnen, die sich als Schauspielerinnen versuchen, kläglich scheitern müssen, wissen wir seit dem 2007 erschienenen Film von Kultregisseur Wong Kar-Wai "My Blueberry Nights". Darin spielt Norah Jones nämlich Elizabeth - eine junge Frau mit gebrochenem Herzen. Ein gebrochenes Herz hat sie aber nur im Film – Im Februar 2014 brachte sie einen kleinen Jungen zur Welt. Wer der Vater ist, ist nicht bekannt. Man weiß nur, dass er auch Musiker ist. Da kann der Nachwuchs ja nur ebenso musikalisch werden.

Alben von Norah Jones

  • 2002: Come Away With Me
  • 2004: Feels Like Home
  • 2007: Not Too Late
  • 2009: The Fall
  • 2012: Little Broken Hearts