Starporträt

Milan Peschel

49 Jahre

Milan Peschel – der unscheinbare Schauspieler mit den ungeahnten Qualitäten ist aus dem deutschen Filmgeschäft nicht mehr wegzudenken.

  • Geboren , Ost-Berlin / Deutschland
  • VornameMilan
  • Name Peschel
  • Grösse 1.7 m
  • Sternzeichen Steinbock
  • Partner Magdalena Musial (verheiratet)

Biografie von Milan Peschel

begeisterte sich schon früh für ein Leben am Theater – zunächst ging es ihm allerdings nicht um die Schauspielerei. Im Alter von 16 Jahren begann er eine zweijährige Ausbildung als Theatertischler und arbeitete bis 1991 als Bühnentechniker in Berlin. Ob ihm das wilde Treiben hinter und auf der Bühne gefallen hat? Ob er endlich auch mal auf die Bretter wollte, statt immer nur hinter ihnen zu stehen?

Vom Theatertischler zum Schauspieler

Was auch immer ihn angetrieben hat: Milan wollte Schauspieler werden. Vier Jahre lang besuchte er die renommierte Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Nach seinem erfolgreichen Abschluss folgten zahlreiche Engagements an Theatern, unter anderem wurde er festes Ensemblemitglied an der Volksbühne Berlin. Seit 2006 ist Peschel neben seinen Schauspielaktivitäten unter die Theaterregisseure gegangen. Er inszeniert erfolgreich in Berlin, Heidelberg und Hannover sowie in der Schweiz und in Dänemark Klassiker wie „Nora“, Shakespeares „Macbeth“ und Wildes „Das Gespenst von Canterville“.

Milan Peschel auf der großen Leinwand

Neben seinen Theatertätigkeiten steht Milan Peschel immer wieder auch vor der Kamera. Wie kaum ein anderer schafft Peschel den Spagat zwischen Theater und Film so elegant und glaubwürdig. Er wählt seine Filmrollen sehr sorgfältig und mit Bedacht aus, all seine Figuren balancieren zwischen Komik und Verzweiflung. Milan hat eine erstaunlich große Bandbreite vorzuweisen: er kann lustig, skurril, nachdenklich und düster, er spielt im Tatort, in Kassenschlagern, nimmt aber auch Rollen an, die weniger finanziellen Erfolg versprechen. Bei Peschel hat man wirklich den Eindruck, es geht ihm um die Schauspielkunst, nicht um den Zirkus drum herum. 2011 begeisterte Peschel Kritiker und Publikum gleichermaßen mit seiner Leistung in Andreas Dresens Drama „Halt auf freier Strecke“. Er verkörperte darin einen an einem Gehirntumor erkrankten Familienvater, der nicht mehr lange zu leben hat. Für diese überragende Schauspielleistung wurde er mit dem Deutschen Filmpreis und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet – verdient hat er es! Auch sein Freund, Filmemacher und Schauspieler schätzt Milans Qualitäten sehr. Nachdem die beiden 2011 bereits für „What a Man“ zusammen gearbeitet haben, war Milan auch in den folgenden Jahren in Filmen „Schlussmacher“ (2012), „Vaterfreuden“ (2014) und „Der Nanny“ (2015) zu sehen.