Starporträt

Maria Furtwängler

Die gelernte Ärztin ist nicht nur eine der populärsten Ermittlerinnen im Fernsehen, Maria Furtwängler nutzt ihre Bekanntheit außerdem, um viel Gutes zu tun.

Bekannt als Maria Furtwängler
Vorname Maria
Name Furtwängler-Burda, geb. Furtwängler
Geburtstag 13. September 1966
Alter 49 Jahre
Geburtsort München, Bayern / Deutschland
Größe 1,72 m
Sternzeichen Jungfrau

Biografie:
Was Sie über Maria Furtwängler wissen sollten

Mittlerweile gehört Maria Furtwängler in ihrer Rolle als Charlotte Lindholm zu den beliebtesten "Tatort"-Kommissaren des Landes. Dabei startete sie erst über Umwege und relativ spät ihre Film- und TV-Karriere.

Von der Ärztin zur Schauspielerin

Zwar war sie von Kind auf mit dem Beruf vertraut, da ihre Mutter Kathrin Ackerman selbst Schauspielerin war, und machte in einem Film ihres Onkels Florian Furtwängler erste Erfahrungen vor der Kamera. Trotzdem hatte Maria Furtwängler damals nicht den Traum, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Stattdessen entschied sie sich für ein Studium der Medizin in Frankreich und München, das sie sich teilweise durch ihre Rolle in der Serie "Die glückliche Familie" finanzierte, in der sie von 1987 bis 1993 mitspielte. Zunächst arbeitete sie dennoch als Ärztin, die Schauspielerei betrieb sie nebenbei, übernahm Rollen in "Der Alte" und "Siska". Als schließlich immer mehr Angebote ins Haus flatterten, entschloss sich Maria dazu, sich gänzlich ihrer Film- und Fernsehkarriere zu widmen und den Arztkittel an den Nagel zu hängen. "Die Schauspielerei hat mich gereizt - und irgendwann später hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt und ich wollte wissen, wie das geht, wie ich besser werden kann. Seither hat mich die Schauspielleidenschaft nicht mehr losgelassen", verriet sie.

Erfolge im "Tatort"

Ihren endgültigen Durchbruch feierte Maria Furtwängler dann 2002 mit ihrer Rolle als "Tatort"-Kommissarin Charlotte Lindholm. In über 20 Folgen stand sie seither schon vor der Kamera und das sogar auch mit ihrer Mutter Kathrin Ackerman: Die spielt in dem Niedersachsener "Tatort" nämlich auch in der Serie ihre Mama. Als "Tatort"-Ermittlerin ist Maria nicht nur beim Publikum äußerst beliebt, sondern konnte auch schon einige Preise abräumen, unter anderem den Deutschen Fernsehpreis und die Goldene Kamera. Mit ihrer Serienfigur Charlotte Lindholm hat die Schauspielerin auch ein paar Gemeinsamkeiten, wie sie auf ihrer Homepage schreibt: "Die Neugier haben wir auf jeden Fall gemeinsam. Und eine gewisse psychologische Intelligenz. Charlotte Lindholm kann sich gut in andere Menschen einfühlen, eindenken. Ich glaube, darin bin ich auch ganz gut. Sie ist im Unterschied zu mir keine Teamplayerin, eher eine Einzelgängerin."

Maria, der Familienmensch

Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist der Münchnerin auch ihre Familie überaus wichtig. Seit 1991 ist sie mit dem Verleger Hubert Burda verheiratet. Das Paar zog gemeinsam die inzwischen erwachsenen Kinder Elisabeth und Jacob groß. Trotz des großen Altersunterschied von 26 Jahren sind die beiden immer noch glücklich miteinander. Privat musste Maria Furtwängler aber auch schon einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen: Ihr Vater Bernhard Furtwängler erkrankte an Alzheimer. "Anfangs dachte ich, es sei schwer auszuhalten, ihn zu besuchen. Zu sehen, was er alles nicht mehr kann", erinnerte sich die Schauspielerin. "Ich hatte vorher nie ein gutes Verhältnis zu ihm, eher ein kompliziertes. Aber jetzt entdecke ich immer mehr den Gentleman. Der sich bedankt, wenn ich mit ihm schwimmen gehe." Am Silvestermorgen 2012 starb ihr Vater im Alter von 82 Jahren.

Einsatz für andere Menschen

Nicht nur dank ihrer Vergangenheit als Ärztin liegt Maria ihre Charity-Arbeit sehr am Herzen. Unter anderem engagiert sich die Schauspielerin gegen Krebs, für Frauen und Kinder und bekämpft Krankheiten und Armut in der dritten Welt. Für mehrere Organisationen setzt sie sich ein, gründete beispielsweise gemeinsam mit ihrer Tochter das "Malisa Home", das missbrauchten Mädchen auf den Philippinen ein Zuhause und Zuflucht bietet. Außerdem ist sie Mitbegründerin der "DLDwomen"-Konferenzreihe, sitzt im Stiftungsrat von der Hilfsorganisation "German Doctors" sowie der "Hubert-Burda-Stiftung" und reiste schon oft in die dritte Welt, um vor zu helfen und öffentlich auf die Probleme aufmerksam zu machen. "Mir ist klar, dass ich in einer sehr privilegierten Situation lebe", erklärte Maria Furtwängler ihr Engagement. "Daraus erwächst eine Verpflichtung. Es geht um Demut und Dankbarkeit."