Starporträt

Lauren Graham

Lauren Graham kennt man vor allem aus der Serie "Gilmore Girls". Dabei schlummern noch mehr Talente in der Schauspielerin.

Bekannt als Lauren Graham
Vorname Lauren Helen
Name Graham
Geburtstag 16. März 1967
Alter 49 Jahre
Geburtsort Honolulu, Hawaii / USA
Größe 1,75 m
Sternzeichen Fische

Was Sie wissen sollten - Biografie

Hierzulande wird sie wahrscheinlich immer als die wohl coolste Mutter der Fernsehgeschichte bekannt sein: Ihre Rolle als Lorelai Gilmore in der Serie "Gilmore Girls" machte Lauren Graham schließlich weltweit zum Star. Dabei steckt noch viel mehr in der auf Hawaii geborenen Schauspielerin. Inzwischen ist sie sogar erfolgreiche Autorin: Ihr Buch "Lieber jetzt als irgendwann" landete auf der Bestseller-Liste der "New York Times".

Für immer Lorelai?

Die "Gilmore Girls" waren es, die der damals 33-Jährigen zum internationalen Durchbruch verhalfen, nachdem sie vorher Gastrollen in Shows wie "Law & Order" und "Hinterm Mond gleich links" übernahm. Die Serie über das Mutter-Tochter-Gespann Lorelai und Rory Gilmore, das in der fiktiven Kleinstadt Stars Hollow lebt, traf den Nerv der Zeit und scheint das auch heute noch zu tun. Immer noch finden neue Fans zu dem Kulthit - selbst nach dessen Ende im Jahr 2007: "Ich wusste, dass manche Sachen durch die Wiederholungen leben, aber trotzdem war das gewissermaßen ein Schock, als junge Mädchen darüber sprachen und es für sich entdeckten." Kein Wunder also, dass Lauren immer noch vor allem mit dieser Rolle in Verbindung gebracht wird, was sie aber alles andere als stört. Noch heute blickt die Schauspielerin mit viel Dankbarkeit auf die Serie zurück: "Ich realisierte damals nicht, wie perfekt es zu mir passte, was das Material und die Sensibilität angeht", schwärmte sie. "Ich habe das Gefühl, dass 'Gilmore Girls' einfach besonders gepasst hat. Es ist schwer, einen Autor mit solch einer speziellen Stimme zu finden. Ich bin extrem dankbar, das gehabt zu haben."

Ein Leben nach den "Gilmore Girls"

Dabei kann sich Laurens Karriere nach dem Ende der Serie ebenfalls sehen lassen. Bereits während ihrer Zeit als Lorelai konnte die Amerikanerin Rollen in Hollywood-Streifen wie "Bad Santa" (2003) oder "Evan Allmächtig" (2007) ergattern. Danach gab sie 2009 zunächst ihr Broadway-Debüt in dem Musical "Guys and Dolls", bevor sie im Jahr darauf erneut die Rolle in einer langlebigen - aber hierzulande weniger bekannten - Serie annahm: Insgesamt fünf Jahre lang verkörperte sie die Rolle der Sarah Braverman in der Familienserie "Parenthood". Einen Bonus gab es noch obendrauf: Am Set verliebte sie sich in ihren Kollegen Peter Krause. Seit 2010 ist sie bereits mit ihm zusammen, lebt mit ihm in Los Angeles. Verheiratet ist das Paar aber noch nicht - und das wird wahrscheinlich auch so bleiben. "Wir sind sehr glücklich. Ich habe das Gefühl, fast fünf Jahre sind in Hollywood ja schon quasi so, als wären wir verheiratet. Es ist gut so, wie es ist", erklärte sie Talkmasterin Ellen DeGeneres im Jahr 2014.

Erfolg als Schriftstellerin

Neben und nach dem Ende von "Parenthood" drehte Lauren auch weiterhin Filme. Vor allem widmete sie sich aber ihrer Leidenschaft, dem Schreiben. Im Jahr 2013 erschien ihr Debütroman "Lieber jetzt als irgendwann". Das Buch ist eine fiktionalisierte Version von Laurens Erfahrungen als junge Schauspielerin im New York der 90er Jahre. Bücher liebte Lauren schon immer: Schließlich machte sie 1988 sogar ihren Abschluss am Barnard College in Englischer Literatur. Da lag es irgendwie nahe, auch selbst ein Buch zu schreiben. "Ich begann mit einer Art Nostalgie und einer Erleichterung, nicht mehr in dieser Zeit zu leben, dieser Zeit des gerade erst Anfangens", beschrieb sie die Motivation für den Roman. "Ich wollte über den winzigen, winzigen Fortschritt schreiben und die komplette Ungewissheit, einem unmöglichen Traum folgen zu wollen." Diese Mischung kam an: Das Buch verkaufte sich bestens und ihr Verlag bestellte schnell eine Fortsetzung. Sollte es also irgendwann nicht mehr mit der Karriere als Schauspielerin klappen, braucht Lauren Graham sich trotzdem keine Sorgen um ihre Zukunft zu machen.