Starporträt

Karl Urban

Fleißig, Schritt für Schritt und ausdauernd hat Karl Urban sich hochgearbeitet – Heute liegt dem Neuseeländer ganz Hollywood zu Füßen

Bekannt als Karl Urban
Vorname Karl-Heinz
Name Urban
Geburtstag 7. Juni 1972
Alter 44 Jahre
Geburtsort Wellington / Neuseeland
Größe 1,85 m
Sternzeichen Zwillinge

Biografie:
Was Sie über Karl Urban wissen sollten

Die deutschen Wurzeln von Karl Urban verrät sein zweiter Vorname "Heinz". Ganz genau, mit vollem Namen heißt er Karl-Heinz Urban. Sein Vater, ein deutscher Auswanderer, eröffnete in Neuseeland eine Fabrik für Lederwaren. Seine neuseeländische Mutter war in der Filmindustrie tätig und entfachte bei ihrem Sohn schon früh die Leidenschaft für fremde Leinwandwelten. Die Schule unterstützte seine Begeisterung für die Schauspielerei und ließ ihn an Schulaufführungen mitwirken. Offenbar eine gute Übung, denn schon im Alter von acht Jahren zog Karl seine erste Fernsehrolle an Land.

Karl Urban wollte Schauspielerei statt Uni

So hat sich wahrscheinlich auch niemand gewundert, als Karl Urban seine Pläne, auf die Uni zu gehen, dem Schauspiel zu Liebe über Bord warf. Und ganz ehrlich – wiederkehrende Rollen in erfolgreichen Fantasy-Serien wie "Xena – Die Kriegerprinzessin" und "Hercules" sind für einen jungen Mann mit Schauspielambitionen sicherlich aufregender als ein trockener Unialltag.

Erste Rollen in Hollywood

Im Alter von 30 Jahren ergatterte Karl seine erste Rolle in einem Hollywoodstreifen. Zwar war er im Horrorfilm "Ghost Ship" nur in einer Nebenrolle zu sehen, aber immerhin! Denn dank dieser Rolle wurde "Der Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson auf Karl aufmerksam und besetzte ihn im zweiten und dritten Teil der Trilogie ("Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" und "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs") in der Rolle des Éomer.

Der große Durchbruch

Nun hatte es Karl endlich geschafft: Durch den grandiosen Erfolg von Peter Jacksons Fantasy-Epos war er kein Unbekannter mehr und konnte in Hollywood Fuß fassen. In den kommenden Jahren sah man Karl in vielseitigen Rollen. Ob als Auftragskiller in "Die Bourne Verschwörung", als Vaako in dem Science-Fiction-Film "Riddick: Chroniken eines Kriegers", in der Verfilmung des Ego-Shooters "Doom" oder als junger Krieger in "Pathfinder – Fährte des Kriegers" – Karl Urban überzeugte in jeder Rolle.

Der endgültige Aufstieg in die oberste Hollywood-Riege

Endgültig sein Talent beweisen und Kritiker verstummen lassen konnte er mit seiner nächsten Rolle. Karl übernahm die Figur des Dr. Leonard McCoy in "Star Trek", "Star Trek Into Darkness" und "Star Trek Beyond". Karl wollte unbedingt ein Teil des berühmten Franchise werden, weil er seit seiner Kindheit ein riesiger "Star Trek"-Fan ist. Als er dann die Zusage bekommen hatte, konnte er sein Glück bestimmt kaum fassen. Und nachdem der erste Film mit seiner Beteiligung in die Kinos kam, ging es weiter mit den Glücksgefühlen. Bei der Fangemeinde kam seine Performance gut an, weil sie dem Spirit von DeForest Kelley, der früher die Rolle von McCoy gespielt hatte und 1999 an Magenkrebs verstarb, treu blieb. Endgültig geadelt wurde Karl von Leonard Nimoy, der früher Mr. Spock verkörperte. Leonard Nimoy kamen die Tränen, als er Karl die Rolle spielen sah, weil er ihn so sehr an seinen verstorbenen Kollegen erinnerte. Wer mit derart lobenden Worte von ganz oben überschüttet wird, dem liegt bestimmt ganz Hollywood zu Füßen.