Starporträt

James Dean

86 Jahre

Obwohl James Dean vor seinem viel zu frühen Tod in nur drei Filmen Hauptdarsteller war, wurde er zur Schauspiellegende und zum Mythos

  • Gestorben , Cholame, Kalifornien / USA
  • Geboren , Marion, Indiana / USA
  • VornameJames Byron
  • Name Dean
  • Grösse 1.73 m
  • Sternzeichen Wassermann

Biografie von James Dean

, heute eine unvergessene Legende und unsterblicher Mythos, fiel seinen Eltern schon früh als außerordentlich begabter Junge auf. Als der kleine Junge gerade einmal fünf Jahre alt war, meldete ihn seine Mutter bei einer Tanzschule an, wo er binnen weniger Wochen recht passabel Stepptanz lernte. Daneben erhielt er zudem Geigenunterricht und begeisterte sich im Grunde für jede Form von Kunst, so liebte er unter anderem das Töpfern.

Der frühe Tod seiner geliebten Mutter

Zum Schauspiel hingegen kam der junge James Dean, um mit seiner Trauer fertigzuwerden. Als er neun Jahre alt war, verstarb seine geliebte Mutter – wie schon zuvor seine Großmutter – an Gebärmutterkrebs. Den Tod seiner Mutter konnte er nie überwinden, bis zu seinem eigenen Tode quälte ihn dieser Verlust. Sein Vater gab seinen Sohn, nachdem er mit ihm alleine war und Beruf und Erziehung nicht gleichzeitig händeln konnte, in die Obhut seiner Großmutter und Tante. Dean war gebrochen, er gab sogar sein geliebtes Geigenspiel und den Tanz auf, nichts schien ihm mehr Freude bereiten zu können.

Ein Traum war geboren

Doch dann wurde er eines Tages von Hörspielsendungen im Radio verzaubert. Stundenlang saß der Junge vor dem Rundfunkempfänger und flüchtete sich in die Geschichten, denen er voller Spannung lauschte. Geschichten erzählen, das wollte er auch – und so entstand sein Wunsch, Schauspieler zu werden. Anfänglich von seiner Familie belächelt, schloss sich Dean der Theater-AG seiner Schule an und ergatterte rasch erste Hauptrollen in Schulaufführungen.

Dean schmiss sein Studium hin

Nach seinem Schulabschluss zog James Dean nach Kalifornien zu seinem Vater zurück und begann ein Studium der Rechtswissenschaften. Diese Entscheidung war wohl eher den Wünschen seines Vaters geschuldet, denn für James war klar, dass er nicht Jurist, sondern Schauspieler werden wollte. Deshalb konzentriert er sich gar nicht erst auf sein Studium, sondern verbrachte jede freie Minute in Seminaren anderer Fächer, darunter Theatergeschichte und Shakespeare. Auch in verschiedenen Theaterproduktionen seiner Uni konnte der talentierte Jungschauspieler glänzen und war von seinen Erfolgsaussichten als Schauspieler so überzeugt, dass er sein Rechtswissenschaftsstudium hin.

James Deans großer Durchbruch

Und James Dean sollte Recht behalten! Nach einigen kleinen Rollen im Fernsehen besuchte er die Schauspielschule an der University of California und ergatterte anschließend einen der begehrten Plätze am renommierten Actor's Studio Lee Strasberg's in New York. Wer dort seine Ausbildung macht, hat es im Grunde fast schon geschafft. So auch James Dean, der nach seinem Abschluss am Broadway durchstartet. Bei einer Aufführung saß Regisseur Elia Kazan im Publikum, der sofort vom Können des jungen Dean begeistert war und ihm daraufhin die Hauptrolle in seinem Film "Jenseits von Eden" gab. Die Darstellung des Caleb Trask brachte dem 24-jährigen Dean eine Oscarnominierung ein – der Grundstein seiner legendären Filmkarriere war gelegt. Endgültig zum Star, zur Ikone einer ganzen Generation und zur Symbolfigur der rebellischen Jugend der 50er Jahre wurde James Dean mit dem Film "… denn sie wissen nicht, was sie tun". Mit "Giganten" drehte Dean ein Jahr später seinen letzten Film – bei der Premiere des Streifens war er bereits tot.

Abschied von einer Legende

Als ihm der Großteil seines Lebens uns seiner Karriere eigentlich noch bevorstehen hätte sollen, geriet James Dean am 30. September 1955 mit seinem Porsche 550 Spyder in einen tödlichen Unfall. Er war mit seinem Freund Rolf Wütherich in der Abenddämmerung auf einem Highway nördlich von Los Angeles unterwegs als ein ihnen entgegenkommender Ford plötzlich nach links abbiegt und Dean die Vorfahrt nimmt. Es ging alles zu schnell, Dean hatte keine Chance auszuweichen, der Crash war unvermeidbar. Sein Freund Wütherich wurde aus dem Fahrzeug geschleudert, erlitt Kiefer- und Beinbrüche. Der Fahrer des Fords kam mit einem Schock davon. Bei James Dean hingegen konnte vor Ort nur noch der Tod festgestellt werden.