Starporträt

James Cameron

63 Jahre

Von Wissenshunger getrieben sättigt Filmemacher James Cameron jegliche Erwartungen von Filmliebhabern auf der ganzen Welt

  • Geboren , Kapuskasing
  • VornameJames Francis
  • Name Cameron
  • Grösse 1.87 m
  • Sternzeichen Löwe
  • Partner Suzy Amis (verheiratet); Linda Hamilton (1997 - 1999); Kathryn Bigelow (1989 - 1991); Gale Anne Hurd  (1985 - 1989); Sharon Williams (1978 - 1984)
  • Kinder Elizabeth Rose  (*2006); Quinn  (*2001); Claire  (*2001); Josephine Archer  (*1993)

Biografie von James Cameron

 

Die apokalyptischen Sechziger

wird am 16. August 1945 in Kapuskasing, Ontario geboren. Seine Leidenschaft für Filme entwickelt sich schon in den ersten Jahren seines Lebens. Besonders Science-Fiktion fasziniert ihn. Der Kanadier wächst in den sechziger Jahren auf. Diese Zeit ist geprägt von extremen politischen Ereignissen wie der Kubakrise oder dem Vietnam Konflikt. Die Angst vor einem Atomkrieg bestückt die Wohnzimmer der Welt. Auch ihn beschleicht das Gefühl, in apokalyptischen Zeiten zu leben. Diese Jugenderfahrung spiegelt sich häufig in seinen Filmen wider.

Mehr als nur Fiktion

Die Begeisterung für "2001: Odysee im Weltraum" weckt in ihm den Wunsch, selbst Filme zu machen. Aus finanziellen Gründen wählt er aber vorerst ein Physikstudium. Das Kristallisieren alles Unsichtbaren, die Ergründung unseres Ursprungs und der innovative Charakter der Wissenschaft treiben ihn an. Doch aufgrund seiner unzureichenden mathematischen Vorkenntnisse bricht er das Studium relativ bald wieder ab. Nach seinem Abschluss in englischer Literatur arbeitet Cameron vorerst als Lastwagenfahrer. Nun ist er aber im Grunde ein klassischer Intellektueller. Der Beruf stimuliert ihn geistig nicht ausreichend, zeigt ihm jedoch verschiedene gesellschaftliche Verhältnisse auf, die es ihm erleichtern, Geschichten für kommende Projekte zu kreieren. Er arbeitet sich im Filmgeschäft hoch. In seinem ersten Film "Xenogenesis", ein 35-mm- Kurzfilm, fungiert er gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezial-Effekt Verantwortlicher. Doch der Film wird nie veröffentlicht.

Der tüchtige Tüftler

Und dann das: Bei den Produktionen zu "Planet des Schreckens" ist es an ihm, einen abgetrennten Arm zu filmen, auf dem Würmer herumkriechen. Er schmiert den Arm mit flüssigem Gel ein. Die Würmer legt er darauf, sie verhalten sich relativ ruhig. Hinter der Bühne setzt dann jemand das Gel unter Strom und die Würmer zappeln wie wild los. Währenddessen kommen zwei Produzenten zur Tür rein. Sie sind auf der Suche nach einem Regisseur für einen Low-Budget- Horrorfilm. Cameron sitzt derweil vor den faulen Würmern und sagt: "Action". Der Typ hinter der Bühne schaltet den Strom an und die Würmer bewegen sich augenblicklich in heller Aufregung. Dann ruft Cameron: "Sehr schön, Schnitt!" Der Typ hinter der Bühne zieht den Stecker und die Würmer beruhigen sich. Als Cameron aufblickt, stehen die beiden Produzenten da und starren ihn ungläubig an. Sie denken, er sei tatsächlich in der Lage, den Würmern eine Performance abzuringen. Er wird sofort eingestellt. Während Camerons Karriere ins Rollen kommt, können die Würmer sich endlich wieder entspannen.

Zukunftsträchtige Fähigkeiten

Der Durchbruch kommt mit dem "Terminator". und er werden über Nacht zu Berühmtheiten. Es folgten weitere Produktionen, wie beispielsweise die Fortsetzung von Film "Aliens". Er wird zu den erfolgreichsten Science-Fiktion Filmen aller Zeiten gezählt. Und nach "" kommt dann der Film, warum auch Frauen die außerhalb des Sci-Fi Genres angesiedelt sind, Cameron vergöttern. "Titanic" wird zum erfolgreichsten Film aller Zeiten. Danach zieht er sich weitesgehend aus dem kommerziellen Filmgeschäft zurück. Er produziert die Fernsehserie "Angels" und arbeitet ehrgeizig an der Entwicklung von 3D-Techniken. Cameron geht in dieser Zeit häufig tauchen, eine weitere Leidenschaft des Regisseurs. Über die Weltmeere und seine Geschichten dreht er zudem Dokumentarfilme. Er sagt einmal er fände "die Wahrheit viel seltsamer als Fiktion, viel interessanter und berückender".

Aufbruch nach Pandora

Mit "Avatar – Aufbruch nach Pandora" übertrifft Cameron 2009 dann ausschließlich sich selbst. Die unfassbar teuere Produktion spielt fast 2,14 Milliarden Euro ein. Nur "Titanic" war zuvor erfolgreicher. James Cameron ist nicht nur Regisseur, vor allem ist er eines: Wissenschaftler. Er liest viel und fordert sich ständig neu heraus. Er ist Veganer und Aktivist. Er macht sichtbar: Wenn man wirklich etwas investiert, kommt am Ende immer eine Erkenntnis dabei rum, mit der man die Welt beglücken kann.

Filme (Auswahl)

  • 1978: Xenogenesis (Kurzfilm)
  • 1981: Piranha 2 – Fliegende Killer (Piranha Part Two: The Spawning)
  • 1984: Terminator (The Terminator)
  • 1985: This Time It’s War (Dokumentarfilm)
  • 1986: Aliens – Die Rückkehr (Aliens)
  • 1988: Reach (Kurzfilm)
  • 1989: Abyss – Abgrund des Todes (The Abyss)
  • 1991: Terminator 2 – Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
  • 1994: True Lies – Wahre Lügen (True Lies)
  • 1996: T2 3-D: Battle Across Time (Kurzfilm)
  • 1997: Titanic
  • 2001: Earthship.TV (Fernsehfilm)
  • 2002: Dark Angel (Fernsehserie, Folge 2×21 Ein Volk von Monstern)
  • 2002: Expedition Bismarck (Expedition: Bismarck) (Dokumentarfilm)
  • 2003: Die Geister der Titanic (Ghosts of the Abyss) (IMAX-3D-Dokumentarfilm)
  • 2005: Aliens der Meere (Aliens of the Deep) (IMAX-Dokumentarfilm)
  • 2009: Avatar – Aufbruch nach Pandora (Avatar)

 

Die apokalyptischen Sechziger

James Cameron wird am 16. August 1945 in Kapuskasing, Ontario geboren. Seine Leidenschaft für Filme entwickelt sich schon in den ersten Jahren seines Lebens. Besonders Science-Fiktion fasziniert ihn. Der Kanadier wächst in den sechziger Jahren auf. Diese Zeit ist geprägt von extremen politischen Ereignissen wie der Kubakrise oder dem Vietnam Konflikt. Die Angst vor einem Atomkrieg bestückt die Wohnzimmer der Welt. Auch ihn beschleicht das Gefühl, in apokalyptischen Zeiten zu leben. Diese Jugenderfahrung spiegelt sich häufig in seinen Filmen wider.

Mehr als nur Fiktion

Die Begeisterung für Stanley Kubricks "2001: Odysee im Weltraum" weckt in ihm den Wunsch, selbst Filme zu machen. Aus finanziellen Gründen wählt er aber vorerst ein Physikstudium. Das Kristallisieren alles Unsichtbaren, die Ergründung unseres Ursprungs und der innovative Charakter der Wissenschaft treiben ihn an. Doch aufgrund seiner unzureichenden mathematischen Vorkenntnisse bricht er das Studium relativ bald wieder ab. Nach seinem Abschluss in englischer Literatur arbeitet Cameron vorerst als Lastwagenfahrer. Nun ist er aber im Grunde ein klassischer Intellektueller. Der Beruf stimuliert ihn geistig nicht ausreichend, zeigt ihm jedoch verschiedene gesellschaftliche Verhältnisse auf, die es ihm erleichtern, Geschichten für kommende Projekte zu kreieren. Er arbeitet sich im Filmgeschäft hoch. In seinem ersten Film "Xenogenesis", ein 35-mm- Kurzfilm, fungiert er gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezial-Effekt Verantwortlicher. Doch der Film wird nie veröffentlicht.

Der tüchtige Tüftler

Und dann das: Bei den Produktionen zu "Planet des Schreckens" ist es an ihm, einen abgetrennten Arm zu filmen, auf dem Würmer herumkriechen. Er schmiert den Arm mit flüssigem Gel ein. Die Würmer legt er darauf, sie verhalten sich relativ ruhig. Hinter der Bühne setzt dann jemand das Gel unter Strom und die Würmer zappeln wie wild los. Währenddessen kommen zwei Produzenten zur Tür rein. Sie sind auf der Suche nach einem Regisseur für einen Low-Budget- Horrorfilm. Cameron sitzt derweil vor den faulen Würmern und sagt: "Action". Der Typ hinter der Bühne schaltet den Strom an und die Würmer bewegen sich augenblicklich in heller Aufregung. Dann ruft Cameron: "Sehr schön, Schnitt!" Der Typ hinter der Bühne zieht den Stecker und die Würmer beruhigen sich. Als Cameron aufblickt, stehen die beiden Produzenten da und starren ihn ungläubig an. Sie denken, er sei tatsächlich in der Lage, den Würmern eine Performance abzuringen. Er wird sofort eingestellt. Während Camerons Karriere ins Rollen kommt, können die Würmer sich endlich wieder entspannen.

Zukunftsträchtige Fähigkeiten

Der Durchbruch kommt mit dem "Terminator". Arnold Schwarzenegger und er werden über Nacht zu Berühmtheiten. Es folgten weitere Produktionen, wie beispielsweise die Fortsetzung von Ridley Scotts Film "Aliens". Er wird zu den erfolgreichsten Science-Fiktion Filmen aller Zeiten gezählt. Und nach "True Lies" kommt dann der Film, warum auch Frauen die außerhalb des Sci-Fi Genres angesiedelt sind, Cameron vergöttern. "Titanic" wird zum erfolgreichsten Film aller Zeiten. Danach zieht er sich weitesgehend aus dem kommerziellen Filmgeschäft zurück. Er produziert die Fernsehserie "Angels" und arbeitet ehrgeizig an der Entwicklung von 3D-Techniken. Cameron geht in dieser Zeit häufig tauchen, eine weitere Leidenschaft des Regisseurs. Über die Weltmeere und seine Geschichten dreht er zudem Dokumentarfilme. Er sagt einmal er fände "die Wahrheit viel seltsamer als Fiktion, viel interessanter und berückender".

Aufbruch nach Pandora

Mit "Avatar – Aufbruch nach Pandora" übertrifft Cameron 2009 dann ausschließlich sich selbst. Die unfassbar teuere Produktion spielt fast 2,14 Milliarden Euro ein. Nur "Titanic" war zuvor erfolgreicher. James Cameron ist nicht nur Regisseur, vor allem ist er eines: Wissenschaftler. Er liest viel und fordert sich ständig neu heraus. Er ist Veganer und Aktivist. Er macht sichtbar: Wenn man wirklich etwas investiert, kommt am Ende immer eine Erkenntnis dabei rum, mit der man die Welt beglücken kann.

Filme (Auswahl)

  • 1978: Xenogenesis (Kurzfilm)
  • 1981: Piranha 2 – Fliegende Killer (Piranha Part Two: The Spawning)
  • 1984: Terminator (The Terminator)
  • 1985: This Time It’s War (Dokumentarfilm)
  • 1986: Aliens – Die Rückkehr (Aliens)
  • 1988: Reach (Kurzfilm)
  • 1989: Abyss – Abgrund des Todes (The Abyss)
  • 1991: Terminator 2 – Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
  • 1994: True Lies – Wahre Lügen (True Lies)
  • 1996: T2 3-D: Battle Across Time (Kurzfilm)
  • 1997: Titanic
  • 2001: Earthship.TV (Fernsehfilm)
  • 2002: Dark Angel (Fernsehserie, Folge 2×21 Ein Volk von Monstern)
  • 2002: Expedition Bismarck (Expedition: Bismarck) (Dokumentarfilm)
  • 2003: Die Geister der Titanic (Ghosts of the Abyss) (IMAX-3D-Dokumentarfilm)
  • 2005: Aliens der Meere (Aliens of the Deep) (IMAX-Dokumentarfilm)
  • 2009: Avatar – Aufbruch nach Pandora (Avatar)