Starporträt

Hugh Evans

34 Jahre

Der Humanist Hugh Evans will die Welt zu einem besseren Ort machen. Mit viel Einsatz, Disziplin und prominenter Unterstützung kämpft er gegen Armut und Leid

  • Geboren , Melbourne / Australien
  • VornameHugh
  • Name Evans
  • Grösse -
  • Sternzeichen Fische
  • Partner Tanyella  Evans verheiratet seit 2010

Biografie von Hugh Evans

Der Australier Hugh Evans hat ambitionierte Ziele und kämpft für sie. Die Ungerechtigkeiten dieser Welt machen ihm zu schaffen und so setzt er sich gegen Armut und Hunger, für mehr Frauenrechte, Bildung und Umweltschutz ein.

Erwachungsmoment in Indien

Dass die Welt Hilfe benötigt und vor allem politisch etwas geschehen muss, um Ungerechtigkeit und Chancenungleichheit abzubauen, war Hugh Evans schon früh klar. Mit zwölf Jahren engagierte er sich bei World Vision, für deren Projekte er unter anderem nach Manila, Südafrika und auf die Philippinen reiste. Zwei Jahr später reiste er im Rahmen eines Austauschprogramms seiner Schule nach Indien – für Evans ein Erwachungsmoment, denn nach seiner Rückkehr in die australische Heimat verstand er die Welt nicht mehr. "Ich konnte nicht verstehen, warum wir als Australier so versessen darauf sind, das neueste Handy zu bekommen. Dann vergleicht man dies mit einem Spaziergang über einen indischen Markt, wo ich einen Mann ohne Beine sah, der einfach ein Stück Gummi um seine Taille gebunden hatte, um zu verhindern, dass seine Haut an der Hüfte abschrammt. Alles, wonach er mich fragte, waren 20 Cent."

Hugh Evans gründet humanitäre Organisationen

Nun war Hugh Evans klar: Er musste etwas tun. Noch während seines Studiums, zunächst an der Monash University in Melbourne, später in Cambridge, gründete er zusammen mit Nicolas Mackay "The Oaktree Foundation". Die NGO setzt sich für eine Stärkung der Bildung in Entwicklungsländern ein. Das Besondere dabei: Die Organisation wird von jungen Menschen von 16 bis 25 Jahren am Laufen gehalten und lediglich von einem passiven Beirat geleitet. Mittlerweile hat Hugh Evans seinen Posten als Chief Executive Officer bei "The Oaktree Foundation" aufgegeben und ist nur noch in beratender Funktion tätig. So kann er sich voll und ganz seinem zweiten Projekt "The Global Poverty Project" widmen, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, extreme Armut auf der Welt zu bekämpfen.

Mit Musik und Engagement gemeinsam die Welt verbessern

Neben seiner Beteiligung an der Kampagne "Make Poverty History" veranstaltet Hugh Evans mit seiner Organisation "The Global Poverty Project" die Konzertreihe "Global Citizen". Seit 2012 findet das Festival jedes Jahr in New York statt, 2016 erstmals in Indien und 2017 in Hamburg am Vorabend des G-20 Gipfels. Künstler wie "Coldplay", und unterstützen das Projekt, in dem sie kostenlos auftreten und setzen aus diesem Weg nicht nur ein Zeichen gegen Ungleichheit und Armut, sondern üben auch Druck auf die Politiker aus, die Welt ein bisschen besser zu machen. Wer die Stars live auf der Bühne erleben will, kann allerdings nicht einfach eine Eintrittskarte kaufen, die muss man sich nämlich durch politischen Einsatz verdienen, indem man Petitionen unterzeichnet, Politiker anruft oder E-Mails an die Regierung verfasst. "Unsere wichtigste Botschaft ist: Wir wollen nicht euer Geld, wir wollen, dass ihr etwas unternehmt", so Hugh Evans über das Konzept von "Global Citizen". Eine ziemlich clevere Idee des Australiers, denn auch hier gilt: Gemeinsam sind wir stark!