Starporträt

Emma Watson

27 Jahre

Dank ihres Talents hat sich die Schauspielerin Emma Watson längst vom Image der klugen Freundin von Zauberschüler Harry Potter befreit

  • Geboren , Paris, Île-de-France / Frankreich
  • VornameEmma Charlotte Duerre
  • Name Watson
  • Grösse 1.65 m
  • Sternzeichen Widder
  • Partner Wiliam Knight (aktuell); Will Adamowicz (2011-2013); George  Craig (2010); Jay Barrymore (2008-2009); Tom Felton (2003-2005)

Biografie von Emma Watson

"Ist es nicht großartig, die Regeln zu brechen?" – "Wer bist du und was hast du mit Hermine gemacht?" Dieser Wortwechsel von und aus dem ""-Film "Der Orden des Phönix" von 2007 sagt schon viel darüber aus, wie die energische junge Miss Watson von der Welt wahrgenommen wird. Und die Filmrolle als überkorrekte Zauberschulstreberin , mit der Emma Watson im Jahr 2001 schlagartig berühmt wurde, weist sogar ein paar Parallelen zur eigenen Biografie auf. Trotzdem nur auf diese eine Figur ein Leben lang reduziert zu werden, davor grauste es Emma lange Zeit. Doch inzwischen muss sie sich darüber keine Sorgen mehr machen. 

Emma, die Überfliegerin

Zur Welt kam die junge Dame mit dem gewinnenden Lächeln in Paris, ihre Eltern arbeiteten dort als Rechtsanwälte. Zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Alex konnte sie durchs Haus der Großmutter, einer Französin, toben. Eine Bilderbuchkindheit mit dem Bonus, heute noch passable Französischkenntnisse zu haben. Als Emma fünf Jahre alt war, sollte sich das ändern: Erst der Umzug ins englische Oxfordshire, kurz danach die Scheidung der Eltern. Ihr Vater Chris Watson zog nach London, Emma blieb mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Oxford. Der Name ihrer Grundschule klingt schon ein bisschen nach Vorsehung: "The Dragon School". Doch während ihrer Schulzeit spielte Schauspielerei lange kaum eine Rolle in Emmas Leben. Ein paar Schulaufführungen, nun gut, aber Sport (Hockey!) und Gedichte schreiben (mit sieben Jahren gewann sie schon einen Wettbewerb!) machten ihr wesentlich mehr Spaß. Und fleißig gelernt hat sie auch. Ihre GCSE-Prüfungen (die entsprechen altersmäßig ungefähr einem deutschen Realschulabschluss) meisterte sie mit lauter Spitzennoten, auf die A-Levels (Abitur) bereitete sie sich mit den Schwerpunkten Tanz, Kunstgeschichte, Geografie und englische Literatur vor und bestand auch diese mit Bravour..

© Gala

Von Null auf Hundert

Der Erfolg des Films "Harry Potter und der Stein der Weisen" katapultierte sie 2001 recht plötzlich in die Öffentlichkeit. 4000 Mädchen hatten sich für die Rolle der Hermine beworben, die zehnjährige Emma machte das Rennen. Seitdem hat sie sieben weitere Potter-Filme abgedreht, Modeljobs absolviert, rote Teppiche beschritten, im Fernsehen gelächelt und Interviews gegeben. Die Nebeneffekte können anstrengend sein: "Viele Leute sind nett zu dir, aber es gibt auch welche, die dich anstarren, als seist du ein Zootier", beklagte Emma sich in einem Interview. Am Job lässt sie auch das nicht zweifeln, schließlich soll sie schon als Dreijährige einmal mit dem Beruf der Schauspielerin geliebäugelt haben. Und wenn die Reporter zu aufdringlich werden, kann sie immer noch bedrohlich ihren heißgeliebten Hockeyschläger schwingen.

Ein Leben zwischen Uni und Hollywood

Doch keine Sorge, Handgreiflichkeiten müssen wir von der kultivierten Mimin nicht erwarten. Eine gute Bildung blieb auch weiterhin sehr wichtig für Emma. Trotz des ganzen Hollywood-Zirkus studierte sie von 2009 bis 2011 an der renommierten Brown University in Rhode Island, USA, englische Literatur und setze ihr Studium anschließend in Oxford fort. 2014 dann der Lohn für die harte Arbeit: Sie erhielt ihren Bachelor-Abschluss in englischer Literatur. Und sozial engagiert ist Emma auch noch – wo nimmt sie bloß die Zeit her? Seit Juni 2014 ist sie UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte. Mit der Kampagne "HeForShe" spricht sie im Besonderen Männer und Jungen an, sich für die Rechte von Mädchen und Frauen einzusetzen. Ganz schön beeindruckend, wie sie das neben ihrem anstrengenden Job als Schauspielerin und Teenie-Idol noch hinbekommt.

Große Erfolge auch nach "Harry-Potter"

Über ihre Karriere muss sich Emma Watson mittlerweile keine Sorgen mehr machen. Natürlich wird sie uns für immer als Hermine Granger im Gedächtnis bleiben, doch sie hat mehr als einmal bewiesen, dass sie noch viel mehr kann als "nur" "Harry Potter". Inzwischen hat sich die schöne Emma dank einer Menge toller Filme als erwachsene und angesehene Schauspielerin etabliert. 2007 gab sie mit der Hauptrolle im TV-Film "Ballet Shoes" ihr Debüt in einem Film außerhalb des "Harry-Potter"-Universums. 2011 drehte Emma Watson zusammen mit den Film "My Week with Marilyn" und stand drei Jahre später neben , und in "Noah" vor der Kamera. Über ihren Streifen "Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück" freute man sich besonders in Deutschland – immerhin spielte Emma Watson in dem Thriller gemeinsam mit . Den größten Erfolg ihrer Karriere, abgesehen natürlich von "Harry Potter", feierte Emma im Jahr 2017 mit der Neuverfilmung von "Die Schöne und das Biest", in der sie die Hauptrolle übernahm. Bereits vor der Veröffentlichung erzielte der Film einen ersten Rekord, indem der Teaser-Trailer innerhalb von 24 Stunden knapp 100 Millionen Aufrufe verzeichnete. 

Liebesglück mit Mack Knight

Und auch privat läuft es für Emma Watson ziemlich gut. Nach der Trennung von dem britischen Rugby-Spieler fand sie 2015 in dem Tech-Unternehmer Mack Knight ihr neues Liebesglück. Öffentliche Auftritte von der Schauspielerin und ihrem Freund sind eine Seltenheit, die beiden schützen ihr Privatleben so gut es geht. Doch es scheint ernst zu werden, Mack Knight hat seine berühmte Freundin bereits der Familie vorgestellt und seine Mutter schwärmt: "Ich habe Emma kennengelernt, sie ist ein wundervolles Mädchen." 

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1

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