Starporträt

Emma Roberts

Mit ihrer Tante Julia Roberts hat Emma Roberts nicht nur das strahlende Lächeln, sondern auch das große Schauspieltalent gemeinsam

Bekannt als Emma Roberts
Vorname Emma Rose
Name Roberts
Geburtstag 10. Februar 1991
Alter 25 Jahre
Geburtsort Rhinebeck, New York, USA
Größe 1,57 m
Sternzeichen Wassermann
Die Clique

3 von 3

Was Sie wissen sollten - Biografie

Schon als Baby krabbelte die kleine Emma an Filmsets umher. Sie besuchte dort nämlich regelmäßig ihre Tante Julia Roberts und ihren Vater Eric Roberts – und das, obwohl ihre Eltern sich kurz nach Emmas Geburt getrennt hatten. "Ich war an Sets, seit ich ganz klein war und bin damit aufgewachsen", so Emma. Ihre Mutter Kelly Cunningham war ursprünglich gegen die Schauspiel-Ambitionen ihrer Tochter, doch der Dreikäsehoch konnte sich durchsetzen. "Ich wollte einfach schon immer Schauspielerin werden. Schon seit ich wirklich klein war wollte ich das. Meine Mutter wollte aber nicht, dass ich zu jung damit anfange", erzählte Emma später in einem Interview.

Emmas erste Schritte im Filmbusiness

Ihren ersten Film "Big Love" drehte Emma dann 2001, da war sie gerade mal zehn. Noch im selben Jahr durfte sie in ihrem zweiten Film "Blow" schon mit Penelope Cruz und Johnny Depp vor der Kamera stehen – was Emma erst im Nachhinein richtig fein fand: "Ich war noch so klein, ich habe damals gar nicht verstanden, dass ich mit den besten Schauspielern gearbeitet habe. Erst später. Johnny Depp ist wirklich großartig, ich würde gern wieder mit ihm drehen", schwärmte Emma.

Der Durchbruch mit "Unfabulous"

Offiziell berühmt wurde Emma Roberts in den USA 2004 mit der Teenie-Serie "Unfabulous" auf dem Jugendsender "Nickelodeon". Für denselben Sender arbeitete auch Britney Spears' kleine Schwester Jamie Lynn Spears – weshalb Emma und Jamie Lynn gute Freundinnen wurden. Etwa zur selben Zeit wagte Emma auch erste Schritte ins Musikgeschäft. Ihr erster Song "If I Had It My Way" war Teil des Soundtracks für den Disneyfilm "Die Eisprinzessin". Emmas Album "Unfabulous and More: Emma Roberts" wurde auch in den Soundtrack zur Serie eingebunden.

Emmas Vorbilder und ihre Pläne

Doch inzwischen hat sich Emma eindeutig für die Schauspielerei entschieden: "Ich konzentriere mich jetzt auf Filme. Ich mag Leute nicht, die 'Schauspieler/Sänger' werden. Ich denke, man sollte das eine oder das andere sein, weil man für gewöhnlich nicht in beidem wirklich gut sein kann", so Emma. Vorbilder zum Nacheifern hat sie auch schon: "Ich bin ein riesiger Fan von Gwyneth Paltrow. Sie ist so etwas wie mein Idol. Sie hat viele kleine Filme gemacht, aber auch tolle, große Filme und sie ist eine wirklich tolle Schauspielerin." Auch Anne Hathaway bewundert Emma sehr. Aber Emma, die inzwischen in Los Angeles lebt, will ihren eigenen Weg im Filmgeschäft gehen – auch ohne Tante Julia Roberts: "Ich würde gerne etwas Kleineres, Ausgefalleneres machen. Etwas, das zeigt, dass ich eine richtige Schauspielerin bin. Ich habe das Gefühl, dass ich mir inzwischen auch selbst einen Namen mache."

Emma und das Horror-Genre

Und wie sie das tut: Zunächst sah man sie noch als verwöhnte "Poppy Moore" in "Wild Child", auf der Kinoleinwand in "The Art of Getting By" oder an der Seite von Jennifer Aniston in "Wir sind die Millers", aber bald schien Emma Roberts ihre Nische gefunden zu haben. Und zwar im Horror-Genre: Man konnte sie zwar schon früher im vierten Teil von "Scream" (an der Seite von Hayden Panettiere) sehen, aber im Herbst 2013 ging der Grusel-Spaß dann richtig los. Seitdem gehört sie nämlich zur Stamm-Besetzung der Serie "American Horror Story" und ist in der dritten und vierten Staffel zu sehen. Seit September 2015 ist sie außerdem "Chanel Oberlin" in "Scream Queens" – eine Horror-Comedy-Fernsehserie, die eine Mischung aus dem Horror von "Scream" und den verwöhnten Gören aus "Wild Child" ist. Wie gemacht für Emma Roberts.

Filme und Serien mit Emma Roberts

  • 2001: Blow
  • 2004–2007: Unfabulous
  • 2006: Aquamarin: Die vernixte erste Liebe
  • 2008: Wild Child
  • 2011: Von der Kunst, sich durchzumogeln
  • 2013: Palo Alto
  • 2013: Wir sind die Millers
  • Seit 2013: American Horror Story
  • Seit 2015: Scream Queens