Starporträt

Dwayne Johnson

Als "The Rock" gelangte Wrestler Dwayne Johnson zu Weltruhm, doch der Muskelmann kann noch mehr: Als Actionheld machte er auch in Hollywood Karriere

Bekannt als Dwayne Johnson
Vorname Dwayne Douglas
Name Johnson
Geburtstag 2. Mai 1972
Alter 44 Jahre
Geburtsort Hayward, Kalifornien / USA
Größe 1,93 m
Sternzeichen Stier
Die Clique

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Was Sie wissen sollten - Biografie

Konnte Dwayne Johnson überhaupt etwas anderes als ein weltberühmter Wrestler werden? Sein kanadischer Vater Rocky Johnson war Ringer, ebenso der samoanische Vater von Johnsons Mutter, Peter Maivia. Ein Ringer in dritter Generation, das war ebenso einzigartig wie sein Können. Unter seinem Kämpfernamen "The Rock" wurde er weltbekannt und seine Ausflüge in die Welt der Schauspielerei machten ihn noch berühmter.

Wrestling war nur die zweite Wahl

Obwohl der kleine Wayne seinen Vater häufig zu Wettkämpfen begleitete, zog es ihn zunächst zum Football. Als Teenager war er ein begabter Spieler und konnte sogar ein Sportstipendium an der "University of Miami" ergattern. Schon beim Training beeindruckte er seine Mitspieler, doch nachdem er den "Miami Hurricanes" mehrere Jahre lang Erfolge beschert hatte, zog er sich 1995 eine Rückenverletzung zu – Schluss mit Training! Johnson musste seine Träume von einer NFL-Karriere begraben und besann sich offenbar seiner guten Gene: Er begann zu trainieren, um wie Vater und Großvater Wrestler zu werden. Rocky Johnson war zunächst gar nicht begeistert, leitete dann aber doch das Training seines Sohnes.

Training und Karriere – aus Rocky Maivia wird 'The Rock'

Das Training zahlte sich bald aus und Dwayne Johnson stieg von der "USWA" ("United States Wrestling Association") in die "WWF" ("World Wrestling Foundation") auf. Erst nannte er sich in Erinnerung an Vater und Großvater Rocky Maivia, doch daraus wurde schnell "The Rock", als er Kapitän des Teams "The Nation of Domination" wurde. Nach deren Auflösung gehörte er der "Corporation" an. Dort gab es Knatsch und Dwayne wurde zum Einzelkämpfer. Zu seinen Gegnern zählten Stars wie der 'Undertaker' und 'British Bulldog'. Nach einer Pause kehrte Johnson 2001 zurück in den Ring und triumphierte unter anderem über Hulk Hogan, als "People's Champion" gewann er als erster Wrestler sieben Weltmeistertitel. Doch das Wrestling hatte Konkurrenz bekommen: Hollywood hatte auf einen wie ihn nur gewartet.

'The Scorpion King': Durchbruch im Filmgeschäft

Nach ersten Kameraerfahrungen in TV-Serien wie 'Die wilden Siebziger' und 'Star Trek: Raumschiff Voyager' machte Johnson durch eine kleine Rolle in 'Die Mumie kehrt zurück' auf sich aufmerksam. In 'The Scorpion King' übernahm er erstmals eine Hauptrolle. Der Film wurde zum Erfolg und sein Regisseur war überzeugt, den perfekten Actionhelden gefunden zu haben, da Dwayne Johnson all seine Stunts selbst machen konnte. Weitere Kinohits landete er mit 'Welcome to the Jungle' (2003), 'Doom' (2005) und 'Southland Tales' (2006), der beim Filmfestival in Cannes Premiere feierte. Und auch in den 'Fast and Furious'-Filmen hatte er ab Nummer fünf einen festen Platz - ebenso wie auf Twitter, Facebook und Instagram. Vorläufiger Heldenhöhepunkt: 2014 spielte er den legendären 'Hercules'.

Hart im Job, soft als Familienmensch

Noch während seiner Zeit als Footballer in Miami hatte Dwayne Johnson Dany Garcia kennengelernt. 1997 heiratete er seine Freundin, doch die Ehe hielt nur bis 2008. Dennoch bedeutet ihm die Familie viel, wie auch sein großes Tattoo beweist: Es steckt voller samoanischer Symbolik und zeigt, wie wichtig ihm seine Ahnen und seine aktuelle Familie sind. Der gemeinsamen Tochter zuliebe stellte Dwayne Johnson erneut die Weichen in seiner Karriere: Immer öfter wirkte er auch in kindertauglichen Filmen mit: 2007 in der Disney-Komödie 'Daddy ohne Plan' und als Gaststar in 'Hannah Montana', 2010 in 'Zahnfee auf Bewährung'. Überhaupt bewies der muskelbepackte Johnson immer wieder, dass er auch mit Hirn und Herz ausgestattet ist. So schrieb er nicht nur - mithilfe eines Journalisten - seine Autobiografie, sondern setzt sich auch gerne für eine gute Sache ein. Dazu zählen das Rote Kreuz sowie diverse Kinder-Charitys. Auch eigene Stiftungen hat der Superstar schon gegründet, um Projekte zu unterstützen, die ihm am Herzen liegen.