Starporträt

Donald Trump

Donald Trump will hoch hinaus: Der umstrittene Immobilien-Mogul ist nämlich der US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner für die Wahl im November 2016

Bekannt als Donald Trump
Vorname Donald John
Name Trump
Geburtstag 14. Juni 1946
Alter 70 Jahre
Geburtsort New York City, New York, USA
Größe 1,88 m
Sternzeichen Zwillinge

Biografie:
Was Sie über Donald Trump wissen sollten

Eigentlich ist Donald Trump Unternehmer. Er ist Kopf eines milliardenschweren Immobilien-Imperiums. Doch immer wieder zieht es ihn in die Öffentlichkeit, er liebt die Medien und die Aufmerksamkeit, sonnt sich gern im Scheinwerferlicht – und auch die Medien haben großes Interesse an dem, freundlich formuliert, extrovertierten Multimilliardär. Doch Geld und Ruhm reichen ihm nicht, er will das höchste Amt der Welt: Präsident der Vereinigten Staaten.

Früh übt sich

Bereits während seiner Zeit als Student der Wirtschaftswissenschaft in New York und Philadelphia wollte Trump hoch hinaus. Er setzte sich in den Kopf, Immobilienkönig zu werden und in die Fußstapfen seines Vaters, der mit dem Bau von Mietskasernen in New York ein Vermögen machte, zu treten. Trump begann, Häuser zu kaufen, sie zu sanieren und sie dann wieder zu verkaufen. Sein Vater erkannte das Potential und den Ehrgeiz in seinem Sohn, holte ihn ins Unternehmen und überließ ihm 1974 komplett die Führung. Heute ist die "Trump Organization" lange kein reines Immobilienunternehmen mehr – Trump vermarktet ebenso Bekleidung, Parfüm, Gesellschaftsspiele, organisiert Misswahlen und besitzt sogar eine Modelagentur. 

Donald Trump, die Rampensau

Wozu braucht ein Immobilien-Tycoon eine Modelagentur? Die Antwort ist einfach: Trump will überall mitspielen, liebt die mediale Aufmerksamkeit und will, dass jeder seinen Namen kennt. Deshalb benennt er seine Bau- und Hotelprojekte auch gerne nach sich selbst: In Städten wie New York, Chicago, Las Vegas, Honolulu, Toronto und Vancouver stehen Bürogebäude und Hotels, die seinen Namen tragen. Zudem nennt er eine Fluggesellschaft, mehrere Casinos, Freizeitparks und ein Football-Team sein Eigen. Trumps Plan ging auf. Mit steigender Bekanntheit klopfte die Film- und Fernsehbranche an seine Tür, bot ihm Gastauftritte in Filmen wie "Kevin – Allein in New York", "Zoolander", "Ein Chef zum Verlieben", "Studio 54" und in den Fernsehserien "Der Prinz von Bel-Air", "Die Nanny" und "Sex and the City" an. Es schien also nur eine Frage der Zeit bis Trump mit einer eigenen Sendung im amerikanischen Fernsehen auftauchte. 2003 war es dann soweit. Der Sender NBC kreierte die Show "The Apprentice" ("Der Auszubildende"), in der Trump einen neuen Mitarbeiter für sein Imperium suchte. Der Sieger wurde mit einem Ein-Jahres-Vertrag mit einem Gehalt von 250.000 US-Dollar belohnt. Die Show erhielt große mediale Aufmerksamkeit, lief mit guten Quoten und der Sender produzierte mehrere Staffeln.

Seine Frauen, seine Familie

Donald Trump ist mittlerweile mit seiner dritten Ehefrau verheiratet, hat fünf Kinder und acht Enkelkinder. Seine erste Frau war das tschechische Model Ivana Trump, mit ihr hat Donald drei Kinder: Donald Jr., Eric und Ivanka. Dann folgte die zweite Ehefrau: Die amerikanische Schauspielerin Marla Maples. Mit ihr bekam er Tochter Tiffany. Donald Trumps dritte Ehefrau ist wieder ein Model – und zwar ein slowenisches.Melania Trump schenkte dem Immobilien-Mogul 2006 noch einen Sohn, Barron William. Seine drei ältesten Kinder hat der Präsidentschaftskandidat erfolgreich ins Familienunternehmen eingebunden: Don, Eric und Ivanka sind in führenden Positionen in der "Trump Organization" tätig. Tiffany, Donald Trumps jüngste Tochter, baut sich eine Karriere als Instagram-Star auf (mehr als 200.000 Follower) und hat an der University of Pennsylvania studiert. Und der jüngste Sohn von Donald Trump, Barron, besucht eine Privatschule in New York.

Der Weg in die Politik – und der mediale Absturz

Manchmal denkt man, Trump würde sich durch seine politischen Ambitionen mehr selber schaden als Gutes tun. 2015 verkündete er in einer Rede, sich als Kandidat für die Republikaner für die Präsidentschaftswahl 2016 zu bewerben. Und tatsächlich wählte die republikanische Partei Donald Trump im Juli und schickte ihn ins Rennen um das Amt des Präsidenten von Amerika. Im Wahlkampf um den Posten des mächtigsten Menschen der Welt tritt er gegen Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokraten, an.

Ist ihm der Erfolg zu Kopf gestiegen? Oder ist es einfach nur Dummheit?

Dabei bedient er sich gerade in Sachen Einwanderungspolitik einer zweifelhaften Rhetorik. Ihm zu Folge brächten Latinos, die in die USA einwandern, Drogen und Kriminalität ins Land, seien Vergewaltiger, auch wenn einige bestimmt nette Leute seien. Außerdem gab er Sachen von sich, wie: "Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen und ich werde Mexiko für diese Mauer bezahlen lassen" - und forderte schon einmal ein Einreiseverbot für alle Muslime dieser Welt, die nach Amerika wollen. Das wohl Merkwürdigste, das Donald Trump bis jetzt von sich gegeben hat, war aber wohl, dass er mit seiner Tochter ausgehen würde, wenn sie nicht seine Tochter wäre. Man merkt: Donald Trump klopft Sprüche mit einem sehr, sehr niedrigen Niveau.Seine Geschäfts- und Medienpartner reagierten jedenfalls: NBC kündigte an, keine weitere Staffel der Show "The Apprentice" mehr mit Trump zu produzieren, sondern seinen Platz an Arnold Schwarzenegger zu vergeben. Zudem distanzierten sich weitere Fernsehsender von ihm, indem sie die von ihm produzierten Misswahlen nicht mehr ausstrahlen wollen. Auch Stars, unter anderem Miley Cyrus, Rosie O'Donnell oder Charlie Sheen (aber noch viele, viele mehr) äußern öffentlich ihre Meinung gegen Trump. Bleibt nur noch zu sagen: Lieber Donald, wir hoffen, du wirst am 8. November 2016 nicht der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika!