Starporträt

Christina Hendricks

42 Jahre

"Brains, boobs and bravado" sind die Argumente, die dafür sprechen, dass Christina Hendricks ("Mad Men") Hollywoods neues Sexsymbol werden kann

  • Geboren , Knoxville, Tennessee / USA
  • VornameChristina Rene
  • Name Hendricks
  • Grösse 1.71 m
  • Sternzeichen Stier
  • Partner Geoffrey  Arend  (verheiratet)

Biografie von Christina Hendricks

"Männer, wir lieben eure Körper." So beginnt ihren offenen Brief an das andere Geschlecht. Die Männer haben den Anfang gemacht bei diesem Flirt - und die kurvige Schönheit mit dem Magazin "Esquire" im Mai 2010 zur "Frau mit dem meisten Sexappeal" gekürt. Eine gegenseitige Liebe also.

Verführerische Obersekretärin in "Mad Men"

Christina Hendricks wirkt wie eine Erscheinung aus einer anderen Zeit, als es Wörter wie metrosexuell und androgyn noch nicht gab und Ausdrücke wie Sexbombe und Busenwunder alltäglich waren. Und da die 34-Jährige als verführerische Obersekretärin in der erfolgreichen TV-Serie "Mad Men" berühmt wurde und diese in den scotchgetränkten Sechzigerjahren spielt, drängt sich die Frage auf: Spricht hier tatsächlich Christina Hendricks? Oder ist es eher Joan Holloway, ihr Serien-Charakter?

Von der Außenseiterin zum Model

Aus ihr könnte ein Vorbild werden, so etwas wie die neue , nur deutlich cooler. Eine starke Frau, die sich nimmt, was sie will, und ihre Reize als Mittel zum Zweck einsetzt. Und so wie erst spät durch "Sex And The City" ein Superstar wurde, musste auch Christina Hendricks erst die 30 hinter sich lassen, um wirklichen Erfolg zu haben. Dass ausgerechnet ein kleines blondes Mädchen, das in den eher ländlichen Bundesstaaten Tennessee, Idaho und Virginia aufwuchs, einmal als kurviges Traumweib in Hollywood für Wirbel sorgt, das war nicht zu erwarten. Dabei ging die jugendliche Christina hauptsächlich deshalb zur Theatergruppe ihrer High School, weil sie als Außenseiterin mit Gothklamotten bei den meisten Mitschülern nicht so gut ankam. Freak zu Freaks, zur Not muss man halt auch singen und tanzen. In Hollywood war sie nach ein paar ersten Rollen im Schüler- und Gemeindetheater natürlich noch nicht. Sie wurde Model, lebte in New York, London und Tokio. Ein Boost fürs Selbstbewusstsein, sagt sie selbst.

Auf nach Hollywood

Ihr Einstieg in Hollywood kam über erste Seriengastrollen ("Angel", "ER", "Firefly"), Serienrollen ("Beggars and Choosers", "Kevin Hill") und schließlich das große Ding, die Figur der Joan Holloway in dem Kritikerliebling "Mad Men". Für den Erfolg hat sie hart gekämpft. Das Ex-Model wollte unbedingt bei "Mad Men" mitmachen, wurde deshalb sogar von ihrer Agentur fallen gelassen. Glück für sie: "Mad Men" wurde nicht nur ein Erfolg in den USA, die Sendung bekam weltweit riesige Aufmerksamkeit und setzte modische Trends. Für die AMC-Serie über eine Werbeagentur in den Sechzigern des letzten Jahrhunderts regnete es Preise, darunter vier Emmys sowie drei Golden Globes als beste Dramaserie. Die Klamotten der Zeit schmiegen sich wie gemalt an Hendricks kurvigen Körper und die Sekretärinnenrolle passt hervorragend zur Kreation eines neuen Sexsymbols.

Christina Hendricks und ihr Körper

Hendricks äußert sich gerne mal verwundert über die große Aufmerksamkeit, die ihr Körper seit "Mad Men" auf sich zieht. "Es hat mich befremdet, dass plötzlich alle Welt über meinen Körper sprach. Ich habe mich schon immer sexy gefühlt. Es mag naiv klingen, aber mit dieser Art von Aufmerksamkeit habe ich nie gerechnet", so die dralle Schauspielerin über die Schlagzeilen. Dabei gilt sie vielen Frauen als Vorbild. Die britische Gleichstellungsministerin Lynne Featherstone lobte Hendricks Sanduhrfigur als ideale Form einer Frau und forderte, es solle ganz selbstverständlich mehr kurvige, weibliche Vorbilder geben, die mit ihrer Erscheinung im Reinen sind. Auch die TV-Kritikerin Mary McNamara findet nur lobende Worte für Hendricks. Ihre Rolle der Chefsekretärin Joan habe die Wahrnehmung von Schönheit im Fernsehen revolutioniert, sie sei das neue moderne Ideal des Hollywoodglamours. Und auch Modedesigner, die sonst ja eher auf Size Zero setzten, reißen sich um den wohlgeformten Körper der hübschen Schauspielerin. wählte Hendricks als Repräsentantin ihrer neuen Schmuckkollektion und bezeichnete sie als die "Verkörperung von Schönheit".

Wohin die Reise wohl gehen wird?

Zwar ärgert sich Hendricks manchmal darüber, dass die Medien sich so sehr auf Frauenkörper fokussieren, Gewicht, Schönheit und Aussehen immer Thema sind und dabei ihre Talente und Fähigkeiten in den Hintergrund rücken, doch alles in allem nimmt sie den Hype um ihre Person ganz locker und spielt mit den Erwartungen. Sie fühlt sich wohl in der Rolle als Sirene, ihre Serienfigur ist in der dritten Staffel zu einer Hauptrolle geworden. "Brains, boobs and bravado" sei ihr Geheimrezept, jubelt die Presse, und dieses brachte ihr nach dem Ende von "Mad Men" Rollen in starbesetzten Filmen wie neben in "Drive", an der Seite von Sarah Jessica Parker in "Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum", aber auch eine Hauptrolle in der Sitcom "Another Period" ein. Schauen wir mal, wie weit Christina Hendricks mit dieser oft intimidierenden Kombination aus "Brains, boobs and bravado" in der Filmfabrik noch kommen kann.