Starporträt

Charlotte Rampling

71 Jahre

Charlotte Rampling kannte in ihrer Karriere nicht nur Hochs – trotzdem kämpfte sich die Schauspielerin immer wieder zurück und das zahlte sich aus

  • Geboren , Sturmer / Vereinigtes Königreich
  • VornameTessa Charlotte
  • Name Rampling
  • Grösse 1.7 m
  • Sternzeichen Wassermann
  • Partner Jean-Noël  Tassez (aktuell); Jean-Michel Jarre (geschieden); Bryan Southcombe (geschieden)
  • Kinder Barnaby  (*1972); David  (*1977)

Biografie von Charlotte Rampling

gilt heute als große Dame des Kinos. Doch die Britin hat eine aufregende – und nicht immer strahlende – Karriere hinter sich.

Start als Model

Schon als Kind lebte sie dabei allerdings das Leben einer edlen Dame: Sie verbachte ihre Zeit in Frankreich und Spanien, ging in Versailles zur Schule und besuchte später ein Internat auf dem britischen Land. Damals waren es neben ihren guten Manieren vor allem ihr Aussehen, das ihr schnell einige Erfolge einbrachte. In London wurde die junge Charlotte damals von einem Modelagenten auf der Straße entdeckt und startete sogleich ins Showgeschäft. Ob als Werbegesicht für die britische Schokoladenmarke "Cadbury" oder in dem Musikvideo "A Hard Day's Night" von den Beatles, Rampling zog sofort große Auftritte an Land und spielte Ende der 60er Jahre in einigen Filmproduktionen mit.

Charlotte Rampling und "The Look"

Den großen Durchbruch und ihr Markenzeichen "The Look" verdankte Charlotte Rampling schließlich dem Film "Die Verdammten", der 1969 in die Kinos kam und die Schauspielerin in einer mysteriösen, tragischen Rolle zeigte. Und auch in den USA konnte sie sich dank Filmen wie "Stardust Memories" (1980) und " The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit " (1982) beweisen. So – mit glanzvollen Auftritten auf und neben der Leinwand – hätte es wohl ewig weitergehen können, doch auch die erfolgreichste Schauspielerin hat natürlich ihre schwierigen Momente. Bei Charlotte Rampling war diese Zeit in den 90ern, als sie mit Depressionen zu kämpfen hatte und sich eine Auszeit vom Filmgeschäft nahm. Was ihr damals immer noch zu schaffen machte: Der Suizid ihrer Schwester Sarah, die sich im Jahr 1966 mit 23 Jahren umgebracht hatte.

Glücklicherweise konnte ihr hier das Schauspiel bei der Verarbeitung helfen: Anfang der 2000er, als Charlotte Rampling auf die Leinwand zurückkehrte, lehnte sie ihren Charakter "Sarah Morton" in dem Film "Swimming Pool" extra an ihre verstorbene Schwester an. Und auch nach ihrer Pause war das Interesse an der Schauspielerin nicht abgebrochen: Filme wie "Melancholia" oder "Die Mühle und das Kreuz" holten sie auf die Leinwand zurück und etablierten Ramplings Karriere weiter. Denn trotz heute schon fortgeschrittenen Alters ist sie noch lange nicht mit ihrer Karriere fertig!

Verschiedene Liebesdramen

Und mit der Liebe? Auch da hatte Rampling mehrere Anläufe gestartet. Und ihre erste Ehe war dabei schon ein handfestes Skandälchen: Weil sie nämlich während ihrer Zeit mit dem Publizisten Bryan Southcombe auch mit Männermodel Randall Laurence zusammen wohnte, ging die Öffentlichkeit von einer Dreierbeziehung aus. Rampling erklärte aber später, sie hätten nur wie in einer WG zusammengewohnt. Ihre letzte Beziehung endete dann leider mit dem Tod ihres Verlobten Jean-Noel Tassez, der 2015, nach sieben Jahren gemeinsamer Zeit, starb. Doch wie ihre Karriere schon gezeigt hat: Charlotte Rampling gibt nicht so einfach auf.

Die bekanntesten Filme mit Charlotte Rampling:

  • "Georgy Girl" (1966)
  • "Die Verdammten" (1969)
  • "Der Nachtportier" (1974)
  • "Zardoz" (1974)
  • "Stardust Memories" (1980)
  • "The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit" (1982)
  • "Unter dem Sand" (2000)
  • "Swimming Pool" (2003)
  • "In den Süden" (2005)
  • "Melancholia" (2011)
  • "45 Years" (2015)

Die bekanntesten Auszeichnungen für Charlotte Rampling:

  • " Honorary César" (2001)
  • " European Film Award for Best Actress" (2003)
  • "Silberner Bär als beste Schauspielerin" (2015)
  • " European Film Award for Best Actress" (2015)
  • " European Film Academy Lifetime Achievement Award" (2015)