Starporträt

Charlotte Casiraghi

Charlotte Casiraghi lebt das Jetset-Leben: Modenschauen, Jachten, Pferde. Aber die schöne Monegassin hat auch eine zurückgezogene Seite

Bekannt als Charlotte Casiraghi
Vorname Charlotte Marie Pomeline
Name Casiraghi
Geburtstag 3. August 1986
Alter 29 Jahre
Geburtsort Monte Carlo
Größe 1,65 m
Sternzeichen Löwe
Die Clique

3 von 4

Was Sie wissen sollten - Biografie

Ganz klar: Es sind die Gene. Charlotte Casiraghi ist schön, klug, sportlich und reich. Und sie führt das Leben einer Prinzessin. Sie ist jedoch keine, wie sie selbst gerne betont. Die 1986 geborene Charlotte ist die Tochter von Prinzessin Caroline und die Enkeltochter der großen Grazia Patrizia, alias Grace Kelly. Und sie steht immerhin hinter ihrer Mutter Caroline, ihrer Tante Stéphanie und ihrem ältesten Bruder Andrea an vierter Stelle in der Thronfolge des monegassischen Fürstenhauses. Doch davon will die adlige Schönheit nichts wissen: "Ich bin die Nichte eines Staatschefs, und als solche habe ich ein paar repräsentative Aufgaben, aber nichts Verpflichtendes oder sehr Außergewöhnliches", betonte Charlotte im Jahr 2011 in einem Interview mit der "Vogue".

Sie liebt Sport, insbesondere das Springreiten

Viel lieber trainiert sie mit ihren Pferden "Troy" und "Tintero", um an den Weltmeisterschaften im Springreiten teilnehmen zu können. Diese Leidenschaft verbindet sie mit ihrer Freundin, der griechischen Reederei-Erbin Athina Onassis.

Die Sportlichkeit hat Charlotte von ihrem Vater, Stefano Casiraghi, einem begeisterten Speedboot-Fahrer. Der erste Mann von Prinzessin Caroline kam 1990 bei einem Unfall vor der Küste Monacos ums Leben. Die drei Kinder aus dieser Ehe stehen sich sehr nahe. Charlotte und ihre beiden Brüder Andrea und Pierre treten nicht nur zu offiziellen Anlässen gemeinsam auf, sie können auch gemeinsam feiern, bis die Fetzen fliegen.

Modelabels reißen sich um sie

Allerdings trägt Charlotte Casiraghi natürlich niemals Fetzen am Leib, denn ihr Interesse gilt neben dem Reitsport auch der Mode. Ihr Kleidungsstil wird gemeinhin als jung, schlicht und elegant bezeichnet, sie begeht nie einen modischen Fehltritt und ist deshalb auch auf sämtlichen „Best-Dressed“-Listen zu finden. Mario Testino, der Charlotte für die französische "Vogue" ablichtete, bezeichnete sie als "Naturschönheit" und auch Karl Lagerfeld, der ein enger Freund der Familie ist, schwärmt in den höchsten Tönen von ihr: "Ich kenne Charlotte seit ihrer Geburt. Sie ist eine Schönheit (...), aber was mich noch viel mehr beeindruckt, sind ihre Intelligenz und ihre Kultiviertheit".

Zu Gast in der Front Row

Das Modelabel Gucci konnte die Pferdenärrin als Testimonial für sein Reitequipment gewinnen. Man munkelt sogar, dass ihr für jedes Turnier neue Reitbekleidung von Gucci geschneidert werde, die es nirgends zu kaufen gibt. Ob die Schweizer Schmuckmarke "Montblanc" ihrem Werbegesicht auch ständig neue Füller für jeden Brief zukommen lässt?

Alltäglich ist ihr Leben also doch nicht, schließlich sieht man Charlotte immer wieder neben Kate Moss oder Vanessa Paradis bei Designerschauen, die Stars zeigen sich gerne mit der hübschen Monegassin.

Hüterin ihres Privatlebens

Bei aller Aufmerksamkeit, die ihr zuteil wird, ist Charlotte Casiraghi eigentlich sehr schüchtern und gibt kaum etwas von ihren Gedanken und Gefühlen preis. Sie erklärt sich selten zu Interviews bereit und verliert selbst dann kein Wort über ihr Privatleben, sondern spricht ausschließlich über Reitsport, Mode und Philosophie. Dabei lechzen Presse und Paparazzi nach Informationen und Bildern, die die schöne Monegassin ganz privat mit Freunden und Familie zeigen. Etwas, das des Öfteren schon zu Prügeleien zwischen den Fotografen geführt haben soll. Ihr Anwalt sprach sogar von "ständigen Treibjagden und Beschattungsaktionen", die zu einer psychischen Belastung für seine Mandantin werden.

Auch den Vergleich mit dem tragischen Schicksal der britischen Prinzessin Diana scheut dabei er nicht. Doch Charlotte Casiraghi nimmt diesen Zustand nicht einfach hin und wehrt sich mit zahlreichen Klagen vor Gericht. Und die Paparazzi, die ihr am Flughafen auflauern und auf ihren Bauch filmen, um zu spekulieren, ob da nun wieder ein Baby unterwegs ist, die straft sie mit tödlichen Blicken. Vielleicht leben sie und ihre Familie auch deswegen am liebsten in Paris - diverse Hollywood-Stars sind ja bereits ebenfalls nach Frankreich geflüchtet, weil die Presse dort stärker reglementiert und das Privatleben besser geschützt wird als im Paparazzi-bevölkerten Los Angeles. Die Jetsetterin kann sich die vielen schicken Wohnsitze ja problemlos leisten. Und seit ihr kleiner Sohn Raphael auf der Welt ist, scheint ihr Drang nach Abschirmung sogar noch gewachsen zu sein. Nur beim Rosenball und zum monegassischen Nationalfeiertag kann man recht regelmäßig auf Auftritte der Nummer Achtin der Grimaldi-Thronfolge hoffen.

Autorin: Stefanie Bux