Starporträt

Benjamin McKenzie

Benjamin McKenzie eroberte als Bad Boy in „O.C., California“ die Herzen der Mädchen. Heute hat er die Seiten gewechselt und spielt mit Vorliebe Polizisten

Bekannt als Benjamin McKenzie
Vorname Benjamin
Name McKenzie
Geburtstag 12. September 1978
Alter 37 Jahre
Geburtsort Austin, Texas / USA
Größe 1,73 m
Sternzeichen Jungfrau

Biografie:
Was Sie über Benjamin McKenzie wissen sollten

Wie aus dem Nichts war Benjamin „Ben“ McKenzie einfach plötzlich da. Mit seiner Rolle des Ryan Atwood in „O.C., California“ eroberte der gebürtige Texaner die Herzen der Zuschauer, oder besser Zuschauerinnen, im Sturm. Die vier jungen Hauptdarsteller wurden über Nacht zu weltweiten Stars – ein Phänomen war geboren.

Erst die Pflicht, dann die Kür

Doch zunächst sah es gar nicht so aus, als würde Benjamin ein gefeierter Serienstar werden. Nach seinem Schulabschluss studierte er nämlich zunächst Wirtschaft und Internationale Beziehungen. Vielleicht brauchte er diese Sicherheit, denn nachdem er seinen Abschluss in der Tasche hatte, ging er nach New York, um Schauspieler zu werden. Wohl immer mit dem Wissen im Hinterkopf, dass er, wenn er scheitern sollte, immer noch auf sein Studium zurückgreifen kann.

Der Durchbruch mit „O.C., California"

Angekommen in New York, übrigens drei Wochen vor 9/11, musste er sich erst mal irgendwie mit Kellnerjobs über Wasser halten, um die Miete für sein klitzekleines Zimmer mit Etagenbett zahlen zu können. Und dann ging er eines Tages zu einem Casting in L.A. für eine Serie über wohlhabende Jugendliche mit turbulentem Leben im kalifornischen Orange County. Ben war nicht nervös, eher locker, setze sich nicht unter Druck, weil er sich sicher war, die Rolle eh nicht zu bekommen. Doch dann die Überraschung: Ben ergatterte eine der Hauptrollen in „O.C., California“. Vier Jahre lang spielte er den straffällig gewordenen, aus schwierigen Verhältnissen stammenden Jugendlichen Ryan Atwood, der in die Familie seines wohlhabenden Pflichtverteidigers aufgenommen und so plötzlich Teil einer komplett neuen Welt wurde. Die Rolle schien Ben auf den Leib geschrieben zu sein. Beide, sowohl Ben als auch Ryan, sind Einzelgänger, ruhige Typen, die sich zutrauen die Führung zu übernehmen, wenn es drauf ankommt. Und noch eine Parallele verbindet die beiden: Das Gefühl in einer fremden Welt zu sein und nicht dazuzugehören. So fühlt Ben sich nämlich auch in Los Angeles. „Die Stadt ist mir sehr fremd. Das Business ist total schräg und manchmal macht es mir Angst. Ryans Beziehung zu Orange County ist meiner zu L.A. sehr ähnlich: sagenhafter Wohlstand und seltsame Leute, die sich seltsam verhalten. Ich bin ein wenig überwältigt von all dem, aber ich hoffe, ich verstecke es gut.“

Benjamin als Polizist in „Southland“

Nach vier Jahren und schwächelnder Quoten war dann Schluss mit „O.C., California“. In den kommenden Jahren sah man ihn auch in Kinofilmen, unter anderem an der Seite von Amy Adams in „Junikäfer“ oder neben Al Pacino in „88 Minuten“, bis die nächste Serienrolle vor der Tür stand. Fünf Staffeln verkörperte Benjamin in der Serie „Southland“, eine Geschichte über die persönlichen und beruflichen Probleme einer Gruppe von Polizisten, den Neuling im Police Department Ben Sherman.

„Gotham“ – beruflich und privat ein Glücksgriff

Aktuell sieht man Benjamin in der Krimiserie „Gotham“, die die Vorgeschichte späterer Figuren des Batman-Kosmos erzählt. Und wieder spielt Ben einen Polizisten, dies Mal die Hauptrolle James Gordon, der es mit Gothams Unterwelt aufnehmen will. Doch nicht nur beruflich läuft es rund, am Set lernte er auch seine Schauspielkollegin Morena Baccarin kennen und lieben. Und dann ging alles ganz schnell: Seit Sommer 2015 sind die beiden offiziell ein paar und gaben nur einige wenige Monate später bekannt, dass sie Eltern werden und eine Heirat planen. Bleibt nur, der jungen Familie alles Gute zu wünschen!