Starporträt

Ben Becker

52 Jahre

Ben Becker stammt aus einer Schauspielerfamilie. Vor der Kamera und auf der Theaterbühne brilliert er, hinter den Kulissen sorgt er gerne für Skandale

  • Geboren , Deutschland / Bremen
  • VornameBen
  • Name Becker
  • Grösse 1.78 m
  • Sternzeichen Schütze
  • Partner Anne  Seidl  verheiratet seit 2012
  • Kinder Lilith Maria Dörthe Becker (*2000)

Biografie von Ben Becker

gilt als Enfant terrible der deutschen Schauspiel-Szene. Er selbst hingegen beschreibt sich wie folgt: "Ich bin ja eigentlich ein fantasievoller kleiner Junge. Wenn man mich richtig kennt, bin ich alles andere als böse. Ein ganz sensibles kleines Mädchen."

Erfolge am Theater

Im Laufe seines Lebens sind allerdings durchaus ein paar Dinge passiert, die anderes vermuten lassen. In Bremen geboren wuchs Ben Becker mit seiner Mutter Monika Hansen und seinem Stiefvater im Berliner Bayerischen Viertel auf. Schon früh nahm sich der kleine Ben seinen berühmten Ziehvater zum Vorbild und wollte wie er Schauspieler werden. Nach einer zweijährigen Schauspielausbildung startete Ben Becker im Theater, zunächst am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg, dann am Staatstheater Stuttgart, anschließend am Schauspielhaus Düsseldorf und schließlich am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.

Ben Becker macht sich im TV und Kino einen Namen

Dem Theater ist Schauspieler Ben Becker bis heute treu geblieben, wagte aber neben seinen Theaterengagements auch immer mehr Ausflüge ins Fernsehen und ins Kino. Im Jahr 1983 hat er seine erste nennenswerte Rolle beim Film: Mit Armin Müller-Stahl und Hannah Schygulla steht er für "Eine Liebe in Deutschland" vor der Kamera. Darauf folgen zwei Episoden im "Tatort" sowie einige Engagements in der Krimi-Reihe "Polizeiruf 110". In der Folge "Totes Gleis" kann er dermaßen überzeugen, dass er den goldenen Adolf-Grimme-Preis bekommt. 1997 feiert Ben Becker mit "Comedian Harmonists" auch einen großen Erfolg im Kino und wird für seine Leistung mit dem Spezial-Preis des Bayerischen Filmpreises ausgezeichnet.

Back to the Roots

Große Erfolge am Theater konnte Ben Becker mit seiner Hauptrolle in Alfred Döblins Drama "Berlin Alexanderplatz" verbuchen, 2008 tingelte er mit einer Lesereihe, in der er aus der Bibel las, durch die Lande. 2015 brillierte er in der Inszenierung "Ich, Judas", die ursprünglich als einmalige Aufführung geplant war, wegen der großartigen Reaktionen von Kritik und Publikum jedoch 2016 und 2017 um zahlreiche bundesweite Zusatztermine erweitert wurde.

Ben Becker in den Schlagzeilen

Im Rahmen seiner "Ich, Judas"-Tour kam es im März 2017 zu einem Zwischenfall, der eben doch vermuten lässt, dass Ben Becker nicht das "sensible kleine Mädchen" ist, für das er sich hält. Schon in der Vergangenheit war der Mime bekannt für seine verbalen und auch körperlichen Ausraster und seine Experimentierfreudigkeit mit Drogen und Alkohol. Glaubt man dem Pressefotografen, der Anzeige erstattet hat, soll Ben Becker ihm auf einer Lesung in Ludwigsburg die Kamera aus der Hand gerissen und ihm den Ellbogen ins Gesicht geschlagen haben. Der Fotograf sei bei dieser Handgreiflichkeit leicht verletzt worden. Angeblich soll sich Ben Becker durch das Klicken der Kameras gestört gefühlt haben, nach dem Vorfall rückte die Polizei an. Nicht das erste Mal, dass Ben Becker mit seltsamen Aktionen in die Schlagzeilen geriet. Nach eigenen Aussagen sympathisiert er mit den Hells Angels, sang sogar einen Song für die Rockergang und spielte eine Rolle in deren Film "81 – The Other World". Ebenso mit seinem Einsatz für die Band "Böhse Onkelz" tut sich Becker sicherlich keinen Gefallen. Seine dreiminütige Ansage der Deutschrocker bei ihrem Comeback-Konzert im Jahr 2014 bezeichnete die Presse als "Blamage" und "obskur". Ob mal wieder zu viel Alkohol im Spiel war? Wissen wir nicht, aber mit solcherlei Aktionen kann Ben Becker vergeblich weiterhin beteuern, er sei nur ein "sensibles kleines Mädchen".