Starporträt

Alexandra Maria Lara

Alexandra Maria Lara ist ein Fall für das Raritätenkabinett: Eine absolute Auf-dem-Teppich-Bleiberin. Skandalfrei.

Bekannt als Alexandra Maria Lara
Vorname Alexandra Maria
Name Riley, geb. Plătăreanu
Geburtstag 12. November 1978
Alter 36 Jahre
Geburtsort Bukarest / Rumänien
Größe 1,74 m
Sternzeichen Skorpion

Was Sie wissen sollten - Biografie

Alexandra Maria Lara verzaubert nicht nur das deutsche Publikum, sondern feiert auch internationale Erfolge. Skandale sind ihr dabei fremd, bekannt ist sie bei den Journalisten vor allem für eins: nett zu sein.

Alexandra die Nette

"Sind Sie eigentlich wirklich immer nur nett?" Da war es schon wieder, ihr persönliches Hass-Wort: "nett". Alexandra Maria Lara rollte früher immer kurz mit den Augen, blieb aber freundlich, wenn es in Interviews hieß: "Alexandra die Nette". Dass sie ein bisschen unaufregend für einen Star ihres Formats sei, wurde ihr oft vorgeworfen. Mittlerweile steht die Schauspielerin einfach drüber: "Das mit dem Image ist gar nicht vollkommen falsch, es ist nur nicht so eindimensional, wie alle glauben. Die Leute lesen oder hören immer über einen: Das ist eher eine Nette. Das heißt aber ja nicht, dass ich nur so oder so bin - sondern irgendwo dazwischen, wie die meisten Menschen." Ein bisschen hat die gebürtige Rumänin mit dem sanften Audrey-Hepburn-Blick aber auch selbst Schuld an ihrem Sauberfrau-Image: Mit Allüren, Zickereien oder grellen Inszenierungen auf dem roten Teppich kann sie gar nichts anfangen. Und ihre "Skandale" beschränken sich auf hin und wieder eine Marlboro Light, ein Dasein als Cola-Junkie und damals dreimal durch die Führerscheinprüfung gerauscht zu sein.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Alexandra Maria nutzt ihre Energien einfach besser: auf der Bühne oder vor der Filmkamera. Das Talent wurde ihr sozusagen in die Wiege gelegt: Ihr Vater Valentin Pl?t?reanu ist selbst Akteur und Schauspiellehrer. Nachdem er und Mutter Doina ihre vierjährige Tochter in den Lada gepackt hatten, um aus Rumänien nach West-Berlin zu fliehen, gab es damals fast nichts Schöneres für die kleine Alex, als ihrem Papa bei den Proben zuzusehen. Bis auf die Wunder der Konsumwelt: Aus ihrer ersten Zeit in der großen Stadt erinnert sie sich heute vor allem "ans Farbfernsehen und die Rolltreppen. Hatte ich beides vorher noch nie gesehen und fand ich absolut magisch." Ihr Handwerk lernte sie später in der "Theaterwerkstatt Charlottenburg", die ihr Vater gegründet hatte.

Alexandra erklimmt die Karriereleiter

Ihr Debüt gab Alexandra Maria mit nur elf Jahren in dem Fernsehfilm "With Love, Rita". Mit 16 spielte sie bereits die Titelrolle in der ZDF-Serie "Mensch, Pia!". Es folgten weitere Rollen in TV- und Kinoproduktionen. Auch über die deutschen Grenzen hinweg begann die Schauspielerin sich einen Namen zu machen: Sie glänzte in TV-Produktionen wie "Napoléon" und "Doktor Schiwago" an der Seite von Gérard Depardieu, Isabella Rossellini oder Keira Knightley. Nach dem Riesenerfolg von "Der Untergang", in dem sie Hitlers Sekretärin Traudl Junge spielte, flatterte sogar ein Rollenangebot von Meisterregisseur Francis Ford Coppola in Laras Briefkasten. Tom Cruise dagegen erhielt von ihr einen Korb: Sie sollte in seinem umstrittenen Stauffenberg-Drama "Valkyrie" eine Sekretärin spielen, fand die Rolle aber schlicht und einfach "uninteressant". Außerdem wollte sich die Schauspielerin nach ihrer Rolle als Traudl Junge nicht auf ein Genre festlegen lassen. Ihre Vielseitigkeit stellt sie seitdem immer wieder eindrucksvoll unter Beweis: ob als erfolgreiche Schauspielerin in "Rubbeldiekatz" oder als Frau von Niki Lauda in "Rush - Alles für den Sieg".

Privates Glück

Schon von klein auf drehte sich Alexandra Marias Leben um die Schauspielerei. Kein Wunder, dass sie auch ihren Ehemann Sam Riley am Filmset - bei den Dreharbeiten zu "Control" (2007) - kennenlernte. 2009 läuteten die Hochzeitsglocken für das Paar, Anfang 2014 erblickte ihr erstes Kind, Sohn Ben, das Licht der Welt. Für Alexandra Maria Lara scheint wahrhaftig alles bestens zu laufen.

Filmografie

  • 1998 (TV): Die Bubi-Scholz-Story
  • 2001: Der Tunnel
  • 2002 (TV): Napoleon
  • 2002: Nackt
  • 2002: Doktor Schiwago
  • 2004: Der Untergang
  • 2005: Vom Suchen und Finden der Liebe
  • 2006: Wo ist Fred?
  • 2007: Jugend ohne Jugend
  • 2008: Der Baader Meonhof Komplex
  • 2008: Der Vorleser
  • 2011: Rubbeldiekatz
  • 2013: Rush - Alles für den Sieg
  • 2015: Suite française