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© Getty Images Sido

Sido Rapper muss 14.000 Euro Strafe zahlen

Ein Nachbarschaftsstreit kommt Sido teuer zu stehen: Er muss eine hohe Geldstrafe zahlen, da er einen Nachbarn vor 2 Jahren bedroht und beleidigt haben soll

Für Sido gab es vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten weder Promi - noch Krankenbonus. Mit bandagierter Hand erschien der Rapper am 12. Oktober vor Gericht, die Verletzung zog er sich beim "Tv Total"-Autorennen zu. Doch der Verband lenkte nicht von der eigentlichen Sache ab: Sido wurde Bedrohung, Beleidigung und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Hintergrund der Geschichte, die sich vor zwei Jahren ereignete, war ein Streit um einen Parkplatz. Sido und seine Freundin Doreen ärgerten sich über Rüdiger B., der öfter vor der Garageneinfahrt des Rappers parkte. Er wollte mit reden, doch der Nachbar habe ihn nur provoziert und "hämisch gelacht". In der Bar sei die Situation dann eskaliert.

Dort sprach er folgende Drohung gegen seinen Nachbarn Rüdiger B. aus: "Mit der einen Krücke erschlag ich deine Mutter, die andere stecke ich dir in den A...". Er sei eben Rapper und "sage es gern überspitzt", kommentierte er die harten Worte von damals.

Den Vorwurf, die Mutter von Rüdiger B. mit Steinen beworfen zu haben, stritt Sido, der mit bürgerlichen Namen Paul Würdig heißt, ab: "Ich war sauer und warf im Affekt zwar eine Handvoll Kieselsteine. Aber da war keine Frau in der Nähe".

Das Ende der Geschichte: Sido ist zwar unbestraft, muss jedoch 12.000 Euro an gemeinnützige Organisationen und 2.000 Euro an die gehbehinderte Mutter von Rüdiger B. zahlen.

jan