Senta Berger
© Getty Images Senta Berger

Senta Berger Verärgert über "SPD"-Anzeige

Senta Berger distanziert sich von einer Wahlkampfanzeige der "SPD": Die Partei warb mit dem Namen der Schauspielerin, obwohl sie nicht mit dem Anzeigentext einverstanden war

Senta Berger staunte nicht schlecht, als ihr der Text einer "SPD"-Wahlkampfanzeige vorgelegt wurde. "Weil Kultur nicht nur aus Festspielen besteht", stand da, unterzeichnet mit ihrer Unterschrift. Das passte der Schauspielerin gar nicht. Und obwohl sie sofort die Parteizentrale verständigte, erschien die Anzeige am 22. September in der Zeitung "Die Welt". Für die Präsidentin der "Deutschen Filmakademie" eine Frechheit: "Ich fühle mich missbraucht, es ist leichtfertig und ziemlich unverschämt, wie hier mit mir umgegangen wird", sagt Senta Berger in der "Bild".

Auch wenn sie die "SPD" unterstützt, so sei sie mit der gegenwärtigen Kulturpolitik der "CDU" ganz zufrieden. "Wir haben in den letzten Jahren mit Staatsminister Bernd Neumann sehr gut zusammengearbeitet."

Die "SPD" hat sich inzwischen bei der 68-Jährigen entschuldigt. Und trotz der Anzeigen-Panne wird Senta Berger die Partei auch weiterhin unterstützen.

jan