Stefan Raab
© Getty Images Stefan Raab

Schlag den Raab Drohungen gegen Raab-Bezwinger

Hans-Martin Schulze wurde durch seinen Sieg bei "Schlag den Raab" zwar um eine halbe Million reicher, doch sein arrogantes Auftreten machte ihm keine Freunde

Eigentlich kann sich der Herausforderer bei "Schlag den Raab" immer der Unterstützung des Publikums sicher sein, doch so etwas gab es in der Sendung noch nie: Am Sonnabend (12. September) machte sich Stefan Raabs Gegner Hans-Martin Schulze denkbar unbeliebt. Mit Aussagen wie "Ich haben einen IQ von 143" und provokanten Sprüchen zog er den Hass des Publikums auf sich. Bescheidenheit kannte der angehende Apotheker nicht, dafür besaß er umso mehr Ehrgeiz.

Verbissen kämpfte sich der 24-Jährige durch jedes Spiel, verlor er es, zweifelte er das Ergebnis an und forderte Videobeweise. Um sich selbst zu Höchstleistungen anzuspornen, feuerte er sich an: "Das schaffst Du, Junge!" Bei jedem Fehler seines Gastgebers ballte er die Siegesfaust.

Doch leider gelang es Stefan Raab nicht, dem Unsympath einen Dämpfer zu verpassen: Beim letzten Spiel (es musste eine Münze von der Tischkante in ein Glas geschnippt werden) bewies er mehr Geschicklichkeit als Raab und konnte ihn so endgültig schlagen. Der gab zu: "Ich verliere ungern, aber heute besonders."

Jetzt ist Hans-Martin zwar um 500.000 Euro reicher, unbeschwert genießen kann er seinen neuen Reichtum aber nicht. In diversen Internetforen wettern Zuschauer gegen den Raab-Bezwinger: "Ich könnte Hans-Martin pausenlos die Fresse polieren", heißt es. Ein anderer User schreibt: "Ich geb ihm noch mal 500 000, wenn ich ihm eins in die Fresse schlagen darf!" Vielleicht macht er sich aber auch gar nichts aus den Drohungen: "Ich will hier keine Freundschaften schließen, ich will das Geld", so der "Schlag den Raab"-Gewinner - dieses Ziel hat er zumindest erreicht.

jan

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