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"Worst dressed"-Liste Ausgezeichnet mieses Styling

Kein Titel, um den die Stars sich reißen: Modekritiker Blackwell erklärt Paris Hilton und Britney Spears zu den am schlechtesten angezogenen Menschen im Showbusiness

Wer sich in diesem Ranking ganz weit oben wiederfindet, der sollte schnellstmöglich den Stylisten wechseln. Zum 47. Mal veröffentlichte der ehemalige Modedesigner Richard Blackwell seine "Worst Dressed"-Liste und präsentierte der Öffentlichkeit die am schlechtesten angezogenen Prominenten. Den Titel müssen sich in diesem Jahr Paris Hilton und Britney Spears teilen. Blackwell bezeichnete die beiden als "stillos und modebedürftig" und als "Erbsen in einer zu weit geöffneten Hülse". Den zweiten Platz belegte die kürzlich als "faulster Royal" titulierte Camilla Mountbatten-Windsor. Besonders zweifelhaft seien ihre Federhüte, mit denen sie einem "Papagei aus dem Jura-Zeitalter" gleicht. Die "schäbige Herzogin" von Cornwall verwies damit Lindsay Lohan auf den dritten Rang. Der Stil des skandalträchtigen Jungstars habe sich laut Blackwell von "anbetungswürdig zu erbärmlich" gewandelt.

Ebenfalls registriert wurden die Modesünden der Sängerinnen Christina Aguilera und Mariah Carey. Letztere bezeichnete er als "Queen des Katastrophen-Kitsch". Verwundernswert ist die "Top 10"-Platzierung der Schauspielerin Meryl Streep, die noch vor kurzem als stilsichere Chefin eines Modemagazins in "Der Teufel trägt Prada" glänzte.

Doch es gibt auch gute Nachrichten und Lob. Denn Blackwell führt eine zweite Liste für die Frauen, die er als "modeunabhängig" bezeichnet. Unter den "Fabulous Fashion Independents for 2006" befinden sich Schauspielerinnen wie Angelina Jolie, Kate Winslet und Marcia Cross, die neu gestylte Katie Holmes sowie die Präsidentin des US-Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi. Deutschlands Vertreterin des guten Stils heißt für Blackwell Heidi Klum.