William H. Macy
William H. Macy

William H. Macy Zeigt die Wahrheit in Filmen!

Schauspieler William H. Macy findet es nicht richtig, wie die amerikanische Filmbehörde Sex gegenüber Gewalt bewertet.

William H. Macy (62) beschwerte sich darüber, dass die Behörden Filme mit sexuellen Inhalten vor Kindern fernhalten, sie dann aber Werke voller Gewalt schauen lassen.

Der Schauspieler ('Magnolia') ist gerade in dem Drama 'The Sessions - Wenn Worte berühren' zu sehen. Er spielt darin einen Priester, der einem querschnittsgelähmten Mann mit Rat zur Seite steht, als dieser mittels einer Sex-Therapeutin seine Unschuld verlieren will. Es gibt hier Liebesszenen und der Amerikaner ist sauer darüber, wie die Behörden Altersbeschränkungen für Filme wie diese vergeben. "Ich weiß ja nicht, wie es in Großbritannien ist, aber Amerika hat es ziemlich versaut. Und ich glaube, dass unsere Ansichten viel damit zu tun haben, wie wir Sexualität sehen. Ich bin der Meinung, dass die Zensurbehörde in Therapie müsste", schäumte William H. Macy in der britischen Zeitung 'The Guardian'. "Wir akzeptieren Gewalt, wirklich schlimme Gewalt und wir lassen unsere Kinder das anschauen. Ich lasse es meine Kinder nicht schauen. Und auf der anderen Seite sind wir allergisch gegen Sex. Ich weiß nicht viel, aber so viel ist sicher: Gewalt ist schlecht und Sex ist gut. Selbst der schlechte Sex, den ich hatte, war noch gut."

Der Amerikaner sprach sich gegen jede Form von Zensur aus. Er möchte, dass Filme ehrlich wirken. Der Darsteller hat zwei Töchter mit Felicity Huffman (50, 'Desperate Housewives'), die zwölfjährige Sophia und die zehnjährige Georgia. Er wünscht sich, dass junge Leute in Filmen eine richtige Vorstellung von dem wahren Leben bekommen: "Wenn wir schon Gewalt darstellen, dann sollten wir auch die Wahrheit zeigen. Es ekelt mich an, wenn ich sehe, wie der Held zusammengeschlagen wird und in der nächsten Szene mit einer Frau schläft. Wenn man schon seinen Helden verprügelt, dann soll man ihn auch verletzt sehen. Man sollte die Wahrheit zeigen", forderte William H. Macy.

newsletter-bild newsletter-bild newsletter-bild newsletter-bild