Willem-Alexander
© Getty Images Willem-Alexander

Willem-Alexander Doch keine Villa in Afrika

Aus der Traum: Nach langem Hin und Her muss Kronprinz Willem-Alexander seine Ferienvilla in Mosambik verkaufen. Der Druck der niederländischen Medien und der Bevölkerung hat ihn zu diesem Schritt gezwungen

Ein Urlaubsdomizil in Afrika - so sah der Traum des niederländischen Kronprinzen Willem-Alexander aus. Das Interesse an Afrika hatte sein Vater Prinz Claus geweckt, der oft begeistert von seiner Kindheit in Tansania berichtete. 2007 kaufte Willem-Alexander mit seiner Frau Prinzessin Máxima ein Anwesen auf der Halbinsel Machangulo am Indischen Ozean, auf der nun eine exklusive Ferienanlage entsteht.

Doch dann folgten zahlreiche Negativschlagzeilen. Zum einen gab es Korruptionsvorwürfe gegen die Projektentwickler der Ferienanlage. Außerdem sei die Zustimmung der armen Bevölkerung in Machangulo gekauft worden.

Hinzu kommt, dass aufgrund der Wirtschaftskrise die staatlichen Leistungen in den Niederlanden gekürzt wurden, während das Budget der Königsfamilie leicht stieg. Die Bevölkerung reagierte darauf mit Unmut und stellte Willem-Alexanders Wunsch nach einer Luxusvilla in Afrika in Frage.

Willem-Alexander ließ am Freitag verärgert mitteilen, dass die Villa nach der Fertigstellung verkauft wird. Ihn habe die ganze Sache "enorm viel Zeit und Energie gekostet, die gerade in diesen Zeiten der Krise für andere Aufgaben dringend gebraucht werden."

ckö