Willem-Alexander

Hohn, Spott und ein "Schwarzer Peter"

Das Volk lacht, doch der künftige König findet das gar nicht lustig: Bei der Vergabe des traditionsreichen niederländischen Spottpreises "Schwarzer Peter" ließ sich Kronprinz Willem-Alexander nicht blicken

Kronprinz Willem-Alexander

Kronprinz Willem-Alexander

Kronprinz Willem-Alexander wurde am Samstagabend (5. Dezember) mit einer besonderen "Auszeichnung" bedacht: Er erhielt den traditionsreichen niederländischen Spottpreis "Schwarzer Peter", den er aber nicht persönlich entgegennahm.

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Der Preis wurde dem Kronprinzen dafür zuteil, dass er sich mit seinem wegen der Proteste vieler Niederländer eingestellten Projekt einer Luxus-Ferienvilla in dem armen afrikanischen Land Mosambik "ganz unköniglich" blamiert habe. Der Sohn von Königin Beatrix (71) habe damit "uralte holländische Werte geschändet", hieß es bei der Preisgala im Amsterdamer Theater Stadsschouwburg.

Der "Zwarte Piet Award" ist benannt nach den "schwarzen Petern", die dem in den Niederlanden äußerst populären Sinterklaas, dem Heiligen Nikolaus, am Abend des 5. Dezember bei der Verteilung von Geschenkpaketen für die Kinder zur Hand gehen. Der Gewinner des Spottpreises wird bei einer Internet-Umfrage ermittelt.

Mittlerweile hat Kronprinz Willem-Alexander von seinen Bauplänen in Afrika abgelassen: Vielleicht bleibt ihm der Spottpreis im nächsten Jahr somit erspart.

dpa/jgl

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