Willem-Alexander

Doch keine Villa in Afrika

Aus der Traum: Nach langem Hin und Her muss Kronprinz Willem-Alexander seine Ferienvilla in Mosambik verkaufen. Der Druck der niederländischen Medien und der Bevölkerung hat ihn zu diesem Schritt gezwungen

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Ein Urlaubsdomizil in - so sah der Traum des niederländischen Kronprinzen aus. Das Interesse an Afrika hatte sein Vater Prinz Claus geweckt, der oft begeistert von seiner Kindheit in Tansania berichtete. 2007 kaufte Willem-Alexander mit seiner Frau ein Anwesen auf der Halbinsel Machangulo am Indischen Ozean, auf der nun eine exklusive Ferienanlage entsteht.

König Willem-Alexander + Máxima

Das Dreimädel-Haus

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Was für eine tolle Familie: Zum 50. Geburtstag von König Willem-Alexander veröffentlicht der Hof dieses offizielle Familienfoto der Royals. 
Königstag 2017  Willem-Alexander und Prinzessin Amalia lachen gemeinsam.
Königstag 2017  Es gibt viele Gelegenheiten, den König mit Ehefrau Máxima und den drei Töchtern gemeinsam zu sehen.

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Doch dann folgten zahlreiche Negativschlagzeilen. Zum einen gab es Korruptionsvorwürfe gegen die Projektentwickler der Ferienanlage. Außerdem sei die Zustimmung der armen Bevölkerung in Machangulo gekauft worden.

Hinzu kommt, dass aufgrund der Wirtschaftskrise die staatlichen Leistungen in den Niederlanden gekürzt wurden, während das Budget der Königsfamilie leicht stieg. Die Bevölkerung reagierte darauf mit Unmut und stellte Willem-Alexanders Wunsch nach einer Luxusvilla in Afrika in Frage.

Willem-Alexander ließ am Freitag verärgert mitteilen, dass die Villa nach der Fertigstellung verkauft wird. Ihn habe die ganze Sache "enorm viel Zeit und Energie gekostet, die gerade in diesen Zeiten der Krise für andere Aufgaben dringend gebraucht werden."

ckö

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