Willem-Alexander

Doch keine Villa in Afrika

Aus der Traum: Nach langem Hin und Her muss Kronprinz Willem-Alexander seine Ferienvilla in Mosambik verkaufen. Der Druck der niederländischen Medien und der Bevölkerung hat ihn zu diesem Schritt gezwungen

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Ein Urlaubsdomizil in Afrika - so sah der Traum des niederländischen Kronprinzen aus. Das Interesse an Afrika hatte sein Vater Prinz Claus geweckt, der oft begeistert von seiner Kindheit in Tansania berichtete. 2007 kaufte Willem-Alexander mit seiner Frau ein Anwesen auf der Halbinsel Machangulo am Indischen Ozean, auf der nun eine exklusive Ferienanlage entsteht.

König Willem-Alexander + Máxima

Das Dreimädel-Haus

7. Juli 2017  Königin Máxima und König Willem-Alexander präsentieren sich mit den Töchtern Prinzessin Amalia, Prinzessin Alexia und Prinzessin Ariane beim traditionellen Sommer-Fototermin in Warmond bei den Kagerplassen. 
7. Juli 2017  Das Paradies für Wassersport mit mehreren Seen, in der Provinz Süd-Holland an der Nordseeküste, bietet eine traumhafte Kulisse für die jährlichen Sommerfotos der niederländischen Royals. 
10. Mai 2017  Königin Máxima hat den Schirm, König Willem-Alexander muss ohne auskommen, als es zur Oper geht.
Was für eine tolle Familie: Zum 50. Geburtstag von König Willem-Alexander veröffentlicht der Hof dieses offizielle Familienfoto der Royals. 

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Doch dann folgten zahlreiche Negativschlagzeilen. Zum einen gab es Korruptionsvorwürfe gegen die Projektentwickler der Ferienanlage. Außerdem sei die Zustimmung der armen Bevölkerung in Machangulo gekauft worden.

Hinzu kommt, dass aufgrund der Wirtschaftskrise die staatlichen Leistungen in den Niederlanden gekürzt wurden, während das Budget der Königsfamilie leicht stieg. Die Bevölkerung reagierte darauf mit Unmut und stellte Willem-Alexanders Wunsch nach einer Luxusvilla in Afrika in Frage.

Willem-Alexander ließ am Freitag verärgert mitteilen, dass die Villa nach der Fertigstellung verkauft wird. Ihn habe die ganze Sache "enorm viel Zeit und Energie gekostet, die gerade in diesen Zeiten der Krise für andere Aufgaben dringend gebraucht werden."

ckö

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