Walter Koenig Appell an den vermissten Sohn

"Star Trek"-Star Walter Koenig hat im Fernsehen an seinen seit dem Valentinstag vermissten Sohn Andrew appelliert und ihn gebeten sich zu melden: "Wir wollen nur wissen, dass Du ok bist."

Ein sichtlich bewegter Walter Koenig hat sich am Mittwoch (24. Februar) übers Fernsehen an seinen verschwundenen Sohn Andrew gewandt: "Wir wollen nur wissen, dass Du ok bist. Du brauchst nicht zurückzukommen, aber lass uns wissen, dass Du ok bist." Ein geplantes Live-Interview mit dem CNN-Talkmaster Larry King ließen Walter und seine Frau Judy am Abend nach dem Fernsehappell platzen und verließen das Studio. Amerikanische Medien spekulieren, die Eltern könnten unmittelbar vor Sendebeginn Nachrichten über den Verbleib ihres Sohnes erhalten haben.

Andrew Koenig, der unter Depressionen leidet, war am Valentinstag auf mysteriöse Weise nach einem Besuch bei Freunden in Vancouver verschwunden und gilt seither als vermisst. Bislang geht die Polizei von Vancouver zwar davon aus, dass der Vermisste gesund ist und sich nicht finden lassen will. Aber enge Freunde des "Unser lautes Heim"-Stars sind in großer Sorge. Sie befürchten, Andrew könnte sich etwas angetan haben.

So erzählte Jenny Magenta, die Andrew bis zu seinem Verschwinden bei sich wohnen ließ, dem "US Magazine": "Es gibt einige klassische Anzeichen, Dinge die er in den vergangenen Monaten getan hat, die darauf hindeuten, dass er sich das Leben genommen haben könnte." Bei seiner Ankunft in Vancouver sei ihr Andrew zwar normal vorgekommen, sein Verhalten einige Tag später sei dann aber "untypisch" geworden. Der Schauspieler habe unter anderem ungewöhnlich viel Geld ausgegeben. Und aus ihrem Haus sei er ohne persönliche Verabschiedung über Nacht verschwunden. Am Dienstag hatte Andrews Schwester Danielle Koenig bei "Larry King Live" eingeräumt, dass es für ihren Bruder nicht ungewöhnlich sei, für längere Zeit irgendwo hinzugehen: "Aber sonst hat er uns darüber informiert." Inzwischen hat die Familie herausgefunden, dass Andrew sein Haus in Venice (Kalifornien) vor seinem Flug nach Vancouver geräumt hatte.

Auch Walter Koenig schließt nicht mehr aus, dass sein Sohn sich selbst getötet haben könnte: "Es ist fast unmöglich, nicht an diese Möglichkeit zu denken."

kdi