Vulkanausbruch Schön am Boden bleiben

Flugverbot! Da half auch der Promi-­Bonus nicht. Gala zeigt, was Stars wie Kim Kardashian, Jesus Luz, Sienna Miller, Kiefer Sutherland & Co. erlebt haben

Auch der gekonnte Augenaufschlag

, mit dem Kim Kardashian, 29, gerade eben noch Fußballer Cristiano Ronaldo, 25, dahinschmelzen ließ, brachte sie nicht in die Luft. Die Nacht war sie mit dem Star von Real Madrid zusammen, jetzt will die Schauspielerin wieder heim nach Los Angeles. Keine Chance: Der Flughafen in Spaniens Hauptstadt ist gesperrt - so wie die meisten Airports in Europa.

Schmeicheleien, gute Worte, Zetern, Drohen oder ganz viel Geld - nichts half, die Stars konnten einfach nicht abheben. Gletschervulkan Eyjafjallajökull hatte geschafft, was dem erfahrensten Künstlermanager nicht gelingt: Der explosive Isländer zwang die Promis zur Ruhe. Perfekt beschrieben hat der französische Philosoph Alain Finkielkraut die Situation: "Die Wolke rät uns zu Bescheidenheit und Langsamkeit", sagte er der Zeitung "Le Journal du Dimanche": Selbst die meisten Privatmaschinen bekamen keine Flugerlaubnis, nur kleine Flieger durften aufsteigen. Doch die haben nur geringe Reichweiten und dürfen etwa Hochgebirge nicht überqueren. "Wir haben viele Anfragen von verzweifelten Kunden. Einer wollte sich sogar mit dem Hubschrauber nach Mallorca bringen lassen“, sagte Holger Rathje, Geschäftsführer des Charter unternehmens "Flight Time". Eine vollkommen neue Situation vor allem für die Stars, denen sonst jeder Wunsch erfüllt wird, deren Terminkalender minutiös geplant ist.

Gala fasst das Chaos auf der nächsten Seite zusammen: Wer stieg aufs Auto um, wer setzte sich in den Bus, den Zug oder auf die Fähre, wer genoss die Freizeit, wer wartete auf wen.

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