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Village People Vom "Cop" verklagt

Victor Willis, einst der "Cop" der Gruppe "Village People", verklagt seine ehemaligen Bandkollegen: Die verdienen bis heute Geld mit seiner Stimme und seinen Bildern

Amerikas kultigster Boygroup, den "Village People", steht Ärger ins Haus: Victor Willis, der erste "Cop" der Band, verklagt seine ehemaligen Kollegen auf umgerechnet knapp 774.000 Euro.

Willis war bis 1983 Leadsänger der Gruppe und sorgte mit seiner tiefen R'n'B-Stimme für ihren unverwechselbaren Sound. Zudem komponierte der heute 47-Jährige ihre legendären Hits ("Y.M.C.A", "Go West"). Nach seinem überraschenden Ausstieg konnte die Truppe nie wieder an ihre frühen Erfolge anknüpfen, tingelt aber in modifizierter Besetzung bis heute durch die Lande. Dass bei ihren Auftritten nach wie vor seine Stimme und zum Teil gar sein Konterfei zum Einsatz kommt, ist Willis ein Dorn im Auge.

Victor Willis (2. v.r.) mit seinen einstigen Bandkollegen David Hodo, Felipe Rose, Randy Jones und Glenn Hughes (v.l.)
© Wire ImagesVictor Willis (2. v.r.) mit seinen einstigen Bandkollegen David Hodo, Felipe Rose, Randy Jones und Glenn Hughes (v.l.)

Wie "Associated Press" berichtet, hat der Sänger deshalb in der vergangenen Woche in San Diego unter anderem Klage gegen "Sixuvus Ltd." und "Can't Stop Productions" eingereicht. Die New Yorker Firma "Sixuvus Ltd." betreut die neuen "Village People", "Can't Stop Productions" besitzt die Rechte am Bandnamen. Neben einer Geldstrafe verlangt Victor Willis, dass nicht länger mit seinem Bild oder seiner Stimme für die Gruppe geworben werden darf.

gsc