Victoria Beckham Die Kamera ist immer da

Victoria Beckham scheint ihre Präsenz in der Welt noch nicht zu genügen. Bald hat sie ihre eigene Reality-TV-Show - die Verträge mit dem amerikanischen Sender NBC sind bereits unterschrieben. Können wir sie jetzt auf jede Party begleiten?

Geschäftstüchtig war Victoria Beckham, 32, ja schon immer. Und dass der anstehende Umzug des Superstar-Paars ins fußballerische Entwicklungsland USA jedes bisschen Medienunterstützung gebrauchen kann, das weiß sie ganz genau. Ihre Strategie: die Beckhams haben demnächst einen festen Platz im amerikanischen Fernsehprogramm. Victoria unterschrieb beim Sender NBC einen Vertrag über ihre eigene Reality-TV-Show, ganz im Stil der Osbournes, Hogans, Barkers&Moaklers, Spears&Federlines, Simpsons&Lacheys. Das war wohl gar nicht so schwer - die Sender rissen sich um das Konzept - hat aber auch seine Schattenseiten. Drei der genannten Doku-Ehen haben die schöne neue TV-Welt nicht überlebt. Ob die immer wieder von Ehekrisen geplagten Beckhams das für ein wenig Bekanntheit in der neuen Heimat riskieren wollen? Zweifel wohl auch bei den Beteiligten: Die neue Show soll ihren Schwerpunkt jedenfalls nicht in Umzug und Familienleben, sondern vor allem in Victoria Beckhams Einstieg ins Designgeschäft haben.

Victorias wenige Monate alte Website "DVB Style" dient schon jetzt hauptsächlich als Promotionfläche für die Beckhamschen Mode-Projekte. Da emotionaler Zuckerguss bei den Fans aber immer gut ankommt, nutzt das ehemalige Spice Girl die Seite auch, um ein wenig aus ihrem Privatleben zu plaudern - sie ist unter die Blogger gegangen. Im >>aktuellen Blogeintrag "Greetings from L.A." erzählt sie beispielweise von ihrer Immobiliensuche in L.A. Schließlich will nach Davids Jobwechsel zum Sommer ein Umzug vorbereitet werden. Dann noch ein paar Komplimente über die Kleider einiger Hollywood-Stars und Informationen zu ihrem Golden-Globe-Outfit - fertig ist die werbewirksame Fanpflege.

Die mag sogar nötig sein: Der Internetdienst Yahoo berichtet nämlich, dass ausgerechnet eine private Trainerstunde mit David Beckham gar nicht mehr hoch im Kurs steht. Bei einer wohltätigen Versteigerung auf der Oscar-Party Elton Johns soll die Stunde für bescheidene 70.000 Dollar weggegangen sein - und somit billiger als viele andere Angebote gewesen sein. Dies Event wurde aber auch nicht im Fernsehen übertragen...