Verena MundhenkeAn Krebs erkrankt
Verena Mundhenke gab in einem Interview bekannt, dass sie Krebs hat. Nach einer Chemotherapie blickt die Schauspielerin nun positiv in die Zukunft
Mit ihrer positiven Ausstrahlung begeisterte Verena Mundhenke jahrelang als Model und Schauspielerin ("Wilsberg", "Klimt"). Nun überraschte die 34-Jährige mit einer traurigen Nachricht: Wie sie in einem Interview mit der Zeitschrift "Bunte" bekannt gab, ist sie an Krebs erkrankt.
Nachdem sie Ende Juli einen Lymphknoten am Hals bemerkte, ging sie zum Arzt. Die Diagnose: Mundhenke leidet an einem bösartigen Tumor im Lymphsystem, einem sogenannten Hodgkin-Lymphom. Anfangs sei sie verzweifelt gewesen. "Besonders, wenn man beginnt, sich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass man wirklich Krebs hat. Das ist so übermächtig und neu, dass man tatsächlich Todesangst hat", sagte sie.
Auch über ihre Zukunft machte sie sich viele Gedanken. "Man hat uns gesagt, es gebe viele Frauen, die durch die Chemo unfruchtbar werden. Und ich weiß nicht, ob das bei uns noch mal klappen wird. Deshalb habe ich sogar Eizellen von mir einfrieren lassen".
In der ersten Zeit nach der Diagnose habe ihr vor allem ihr Freund Florian Kringe geholfen. Der Fußballspieler (FC St. Pauli, ehemals Borussia Dortmund) stand Mundhenke stets zur Seite. "Es war so schön, dass er einfach nur so da war", sagte sie.
Kringe war es auch, der der Schauspielerin die Haare rasierte. "Ich war froh, dass ich das machen durfte und bei ihr sein konnte. Es war eigentlich ein Moment besonderer Intimität", so Kringe. Die ersten Büschel verlor Verena Mundhenke nach dem Beginn der Chemotherapie im September. "Das war schon ein Scheißgefühl. Ich hatte vorher tolle lange Haare. Mit Glatze wird man als Frau total angestarrt. Es kostete mich große Überwindung, mich so zu zeigen".
Mittlerweile hat sie sich an die Situation gewöhnt und blickt positiv in das neue Jahr. "Ich habe Superlust auf meine kurzen Haare, auch auf neue Rollen und vielleicht ganz andere Charaktere. Und da sind eine Menge Pläne für unsere Zukunft. Wir haben Lust auf 2013", sagte sie.
aze







