Twitter-Trend

Zwitscher dir einen!

Twittern, bis die Finger schmerzen: Immer mehr Stars nutzen das Handy-Bloggen für einen Seelenstriptease

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"Hubby und ich haben ausgeschlafen und versuchen jetzt, Yoga zu machen."


Detailliert informiert ihre Fans neuerdings über das häusliche Glück mit "hubby" . 117.000 Abonnenten oder Follower lassen sich ihre News regelmäßig aufs Handy schicken, bei ihrem Ehemann sind es sogar gut doppelt so viele. Oft erweisen sich die beiden als Scherzkekse, etwa wenn Ashton auf dem roten Teppich das iPhone zückt und Fotos schießt oder sich die beiden als Nonne und Priester verkleiden und dazu schreiben: "Ein ganz normaler Montag im Hause Kutcher." Die Schauspielerin meldet sich sogar per Tweet zum Schlafen ab: "Zeit, meine Seele loszulassen für die Nacht, damit sie reisen und dieser Körper sich erholen kann. Gute Nacht Twitterer & danke!" (twitter.com/mrskutcher, twitter.com/aplusk)

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Demi Moore: "Hubby und ich haben ausgeschlafen und versuchen jetzt, Yoga zu machen"

"Ich war zum Shoppen in Coral Gables, habe Handtaschen und Sonnenbrillen gekauft."


Was Twittern für das Image eines Stars bedeuten kann, wissen PR-Leute. Den Account von - 360.000 Follower! - betreut deshalb ein Stab von Mitarbeitern. Nur selten stammen die Tweets von der Sängerin selbst, oft handelt es sich um eher unpersönliche Infos rund um ihre Musik und die aktuelle Tour. Dazwischen: Shopping-Infos, süße Fotos ihrer beiden Söhne sowie Mitteilungen, in denen sie sich als rührende Mutter darstellt: "Ich verbringe einen verregneten Tag mit meinen Jungs, und wir schauen uns Filme an. Sie stehen total auf Kung Fu Panda und Madagascar 2." (twitter.com/britneyspears)

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Britney Spears: "Ich war zum Shoppen in Coral Gables, habe Handtaschen und Sonnenbrillen gekauft"

"Ich habe so großen Hunger, dass ich einer tieffliegenden Ente den Hintern rausbeißen könnte."


Deftige Worte liebt sie, und auch einem kleinen Streit ist die britische Sängerin nie abgeneigt. Über Twitter lieferte sich zuletzt ein Zickenduell mit Promi-Blogger - sie watschte ihn ab, weil er in ihrem neuen Video mitspielen wollte: "Tut mir leid, aber die Rolle der eifersüchtigen und verbitterten einsamen Queen ist schon vergeben." Dann strich sie ihn aus der Liste ihrer 70.000 Follower. Ihren Fans gegenüber kann sie aber sehr charmant sein. Sie bedankt sich artig für Blumensträuße, tauscht Kuchenrezepte aus und präsentiert sich, wenn nachts der Heißhunger kommt: "Rippchen und Lätzchen im Bett. Eklig im Nachhinein, aber in dem Moment so gut. Yummy!" (twitter.com/lilyroseallen)

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Lily Allen: "Ich habe so großen Hunger, dass ich einer tieffliegenden Ente den Hintern rausbeißen könnte"

"Hier komme ich, um den Tag zu retten!"


Dass Twittern süchtig machen kann, lässt sich hier sehr schön beobachten: An manchen Tagen verschickt der Rapper seine Nachrichten im Minutentakt. Das Netzwerk hat er um ein Videotagebuch erweitert, das er in Anlehnung an seinen Namen "P. Twitty TV" nennt. Zuletzt konnte man sein 48-Stunden-Fastenprogramm verfolgen – und seinen Kampf gegen die Lust auf Cheeseburger. Sein Mantra: "Das spirituelle Fasten wird uns Klarheit darüber verschaffen, was wir brauchen, um unsere Träume zu verwirklichen." Dass rund 100000 Follower mitfieberten, schien ihm Kraft zu geben: "Ich fühle mich so stark, als würden mir 100000 Leute die Hand halten. Und Gott." (twitter.com/iamdiddy)

P. Diddy: "Hier komme ich, um den Tag zu retten" <link adr="http://twitter.com/IAmdiddy">Hier gehts zu P. Diddys Twitter-Seite</

P. Diddy: "Hier komme ich, um den Tag zu retten"

"Wie es funktioniert, weiß ich noch nicht genau. Aber meine Mutter sagt, ich soll es ausprobieren."


Demi Moores Tochter ist noch ein Neuling in der Twitter-Welt, trotzdem hat sie schon ihre Vorlieben. Besonders gern schickt Rumer ihren 15.000 Abonnenten Kalenderweisheiten wie "Man darf nicht warten, bis einem alles serviert wird. Wer selbstlos anderen gibt, bekommt die größte Belohnung" oder "Sag dir heute selbst, dass du schön bist". Da die ganze Familie am liebsten über Twitter kommuniziert, gratulierte sie ihrem Stiefvater auf diesem Weg auch zum Geburtstag: "Happy Birthday, AK. Love you – ru". (twitter.com/therue)

Rumer Willis: "Wie es funktioniert, weiß ich noch nicht genau. Aber meine Mutter sagt, ich soll es ausprobieren" <link adr="http

Rumer Willis: "Wie es funktioniert, weiß ich noch nicht genau. Aber meine Mutter sagt, ich soll es ausprobieren"

Twittern (auf Deutsch: Zwitschern)

ist das Verschicken von Kurzmitteilungen an eine Gruppe von Abonnenten. Dieses "Mikrobloggen" funktioniert übers Handy, ist daher schneller und knackiger als das Bloggen am PC. Und so geht es: Wer sich auf www.twitter.com per Account registriert, kann Nachrichten ("Tweets") von maximal 140 Zeichen sowie Fotos und Videos versenden und die Beiträge anderer abonnieren. Wer nicht registriert ist, kann sich die Mitteilungen im Internet anschauen, Abonnenten ("Follower") bekommen sie direkt aufs Handy geschickt und können ihrerseits auf die Nachrichten reagieren. Kritiker lästern gern über das flache Niveau vieler Twitter-Beiträge. Eine standardfrage lautet: "Was machst du gerade?" Entsprechend banal fallen oft die Antworten aus: "Stehe gerade an der Kreuzung", "Esse gleich Abendbrot". Trotzdem wird diese Kommunikationstechnik immer beliebter, auch bei Prominenten. nutzte die Plattform bereits während des Wahlkampfs, sogar die Queen begann kürzlich zu zwitschern. Mit anderen Netzwerken wie Facebook oder MySpace teilt Twitter die Gefahr des Missbrauchs. Die wahre Identität der Person, die einen Account eröffnet, lässt sich kaum kontrollieren. Nachdem und erfuhren, dass Fremde in ihrem Namen twitterten, ließen sie die Einträge gerichtlich verbieten.

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