Tori Spelling
© Getty Images Tori Spelling

Tori Spelling Der Spelling Clan

Streit, Versöhnung, Streit - nicht nur beim "Denver Clan", sondern auch bei Tori Spelling und ihrer Mutter Candy ein ewiger Kreislauf. Wo liegt eigentlich das Problem der beiden?

Es geht hoch her

bei Tori Spelling und ihrer Mutter Candy. In den letzten Tagen überschlagen sich die Nachrichten, die beiden hätten Streit (Mutter-Seite) beziehungsweise würden sich natürlich lieben, sprächen nur derzeit nicht miteinander (etwas unlogisch argumentierende Tochter-Seite).

Was stimmt denn nun? Das Wichtigste vorweg: Beide Parteien sind extrem mediengewandt, daher ist es beiden durchaus zuzutrauen, ein medienwirksames Familiendrama-Spektakel auf die Beine zu stellen. Zufällig veröffentlicht nämlich Tori heute (14. April) ihr neues Buch "Mommywood", bei ihrer Mutter mit "Stories from Candyland" war es am 31. März soweit.

Wie auch immer, dass das Verhältnis zwischen Tori und Candy schwierig ist, ist schon seit langer Zeit bekannt. Mehrfach sprachen die zwei über Monate nicht miteinander. Großen Ärger gab es, als Toris Vater, der erfolgreiche Produzent Aaron Spelling, 2006 verstarb und die heute 35-Jährige nicht den vollen Erbteil erhielt, der ihr nach eigener Ansicht zugestanden hätte. Zuvor soll Tori ihren Vater, der im Alter von 83 Jahren nach Komplikationen nach einem Schlaganfall starb, neun Monate vor seinem Tod nicht mehr gesehen haben. Zwar betonte die "Beverly Hills"-Darstellerin immer ihr gutes Verhältnis zu dem Produzenten "Ich bin ein typisches Daddys Girl", viel Kontakt hatte sie zumindest in den letzten Lebensmonaten offenbar jedoch nicht zu ihrem Vater.

Ein Bild aus (vermeintlich) glücklicheren Tagen: Aaron, Candy und Tori Spelling
© Getty ImagesEin Bild aus (vermeintlich) glücklicheren Tagen: Aaron, Candy und Tori Spelling

Von ihrer Mutter sprach Tori schon immer anders. Sie passten einfach nicht zusammen, so Toris Ansicht, die mittlerweile selbst zwei kleine Kinder hat: "Es ist nicht so, als sprächen wir nicht miteinander, wir haben nur in der letzten Zeit nicht miteinander gesprochen." (Anm. d. Red.: Aha ... )

Jedenfalls geht es um den Kontakt zu diesen Kindern, Liam Aaron und Stella, den Großmutter Candy so gern hätte. Die 63-Jährige beklagt, sie habe ihre zehn Monate alte Enkeltochter noch nie gesehen und wünschte sich, sie könnten "wie eine normale Familie" miteinander umgehen. Tori hingegen behauptet, zuletzt während ihrer Schwangerschaft mit Stella von ihrer Mutter gehört zu haben. Ein Heiden-Durcheinander also! Jüngst wandte sich Candy per (medienwirksamem) öffentlichem Brief an ihre Tochter und forderte sie auf, sie zu kontaktieren: "Ich trete jetzt vor. Ruf mich an, schreib mir, schick mir eine Nachricht!" Zuvor hatte Tori beteuert, ihre Mutter wüsste schließlich, wo sie mit ihrem Ehemann Dean McDermott und den beiden Kindern wohne, sie könne sie also erreichen, wenn sie den Wunsch danach verspüren würde.

Candy Spelling sehnt sich nach ihren Enkelkindern ein wenig wie ein Kind nach seiner Rassel, Tori Spelling macht auf bockigen Teenager: Irgendwie erscheint das ganze Hickhack zwischen den beiden wie Kinderk****.