Tom Cruise
© Getty Images Tom Cruise

Tom Cruise Geld her oder ich klage

Die Komparsen, die sich bei einem Unfall am Set von "Walküre" verletzt haben, fordern nun 7,4 Millionen Euro Schadensersatz - unter anderem vom Produzenten Tom Cruise

Tom Cruises Geschichtsdrama "Walküre" um den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus. Nach monatelangem Hickhack um den Filmstart, der erst nach hinten und dann wieder vorverlegt wurde, fordern nun zwölf Statisten einen Schadenersatz in Höhe von umgerechnet 7,4 Millionen Euro. Die Komparsen hatten sich letzten August verletzt, als sie während des Drehs von einem LKW fielen.

Sowohl die Filmproduktionsfirma United Artists als auch Anteilseigner Tom Cruise habe ein Schreiben mit den Forderungen bereits erreicht, so die Anwältin Ariane Bluttner, die die Kläger vertritt. Ihre Mandaten hofften hierbei auf eine außergerichtliche Einigung - käme diese nicht zustande, würden strafrechtliche oder zivilrechtliche Schritte in den USA geprüft, welche allerdings um einiges teurer werden könnten als in Deutschland.

Die zwölf Statisten erheben den Vorwurf, dass das Film-Team von einem Defekt des Unfall-LKW bereits im Vorfeld gewusst habe.

sgr