Tom Cruise + Katie Holmes

Wie echt ist ihr Glück wirklich?

Perfekte Familie oder perfekte Inszenierung: Um Katie Holmes und Tom Cruise ranken sich immer mehr Spekulationen. Gala unterzog die sieben wildesten Gerüchte einem Reality-Check

Katie Holmes, Tom Cruise, Suri Cruise

Katie Holmes, Tom Cruise, Suri Cruise

Schauspieler verdienen ihr Geld damit,

dass sie sich vor Kameras und für das Publikum verstellen. Deshalb gilt: Wie glücklich Tom Cruise, 47 und Katie Holmes, 30, mit Töchterchen Suri auf Fotos auch wirken - ein letzter Rest Skepsis bleibt immer. Seit drei Jahren wird ihr Eheleben genau unter die Lupe genommen. Und wenn es an Fakten mangelt, dann wird eben wild spekuliert. So heißt es, dass er seine Frau am allerliebsten in roten Dessous sieht - und das ist noch eines der harmloseren Gerüchte. Es gibt sogar Leute, die behaupten, Suri sei gar nicht Toms Kind, sondern wurde mit tiefgefrorenem Erbmaterial von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard gezeugt.

Katie Holmes, Suri + Tom Cruise

Eine außergewöhnliche Familie

15. Januar 2017   Dieses Lachen ist ansteckend. Katie Holmes besucht mit ihrer Tochter Suri ein Basketballspiel in Los Angeles. Beide genießen einen unbeschwerten Tag zusammen. Suri darf sogar ihre goldene Handtasche mitnehmen.
11. April 2016  Katie Holmes holt Tochter Suri vom Tanzunterricht in Los Angeles ab. Danach geht's zum Essen.
12. Juli 2015  Suri fühlt sich im Großstadtdschungel New York wirklich Zuhause und winkt sich und ihrer Mama Katie Holmes ein "Yellow Cab" ran.
Katie Holmes und Tochter Suri besuchen das Disneyland in Anaheim und verbringen einen schönen Mutter-Tochter-Tag miteinander. Die beiden fahren mit der "Thunder Mountain Railroad" und Suri hat sich ihr Gesicht schminken lassen.

44

Überhaupt gilt die Ehe von Tom und Katie vielen nicht als romantischer Triumph, sondern als Zweckgemeinschaft. Er macht sie berühmt, sie zerstreut im Gegenzug alle Zweifel an seinem Lebenswandel. Sie bekommt Geld, er hat seine Ruhe - alles soll in einem Ehevertrag genau geregelt sein, der angeblich dieser Tage ausläuft. Gerüchte über Gerüchte also, nur was die Beteiligten selbst, was Berater und Experten sagen, spielt kaum noch eine Rolle. Höchste Zeit also, sich die Tatsachen mal genau anzuschauen.

Gerücht 1: Ein Vertrag bestimmt, was Katie darf.

Ohne Ehevertrag heiratet in Hollywood eigentlich niemand, doch bei Tom und Katie soll es sich um einen ganz speziellen Vertrag handeln, der weit mehr als nur eventuelle Unterhaltsansprüche im Falle einer Trennung regelt. So ist darin angeblich unter anderem festgehalten, wie viel Geld Katie für Kleidung ausgeben darf, wie viel Geld sie als Bonus für die Geburt eines weiteren Kindes bekommt, und wie sie sich in der Öffentlichkeit über Tom zu äußern hat. Bert Fields, der Anwalt von Cruise, kommentierte diese Spekulationen in einem Interview mit deutlichen Worten: "Das ist eine einzige Ansammlung von Lügen." Die Behauptung, Katie bekomme Geld, wenn sie schwanger wird, nannte er eine "haltlose Erfindung".

Fazit:
Es gibt einen Vertrag, aber der ist nicht annähernd so absurd, wie kolportiert wird.

Gerücht 2: Suri wird zu sehr verwöhnt.

Mit gerade einmal drei Jahren sieht Suri immer und überall wie eine perfekt durchgestylte Mini-Lady aus. Schnell hieß es deshalb: Das Kind kostet ein Vermögen. Zwei Millionen Euro soll Tom Cruise demnach für die Garderobe seiner Tochter ausgegeben haben. Das entspricht 2.000 Kleidern für 1.000 Euro pro Stück, oder aber rund 4.000 Paar Roger-Vivier-Schuhen - die Marke, die Mama so gern trägt. Der gesunde Menschenverstand sagt: So häufig kann man nicht einmal ein modebewusstes Kleinkind umziehen! Wie schwer es den Eltern allerdings fällt, ihrem Kind Wünsche abzuschlagen, sieht man am Beispiel Stöckelschuhe besonders gut. Immer wieder läuft Prinzessin Suri auf Vier-Zentimeter-Absätzen rum. Der Hamburger Orthopäde Ulrich Heise hält das für bedenklich: "Was für Frauen gilt, gilt für kleine Mädchen noch viel mehr: Schuhe mit solchen Absätzen sind für die Entwicklung einer gesunden Haltung absolut schädlich."

Fazit:
Suri bekommt (fast) alles, was sie will. Manchmal ist das einfach nur ein Eis oder Schokokuchen.

Gerücht 3: Sie leben aneinander vorbei.

Seine Produktionsfirma sitzt in Los Angeles, ihr Herz hängt an New York. Sie dreht in Australien und auf Long Island, er in Boston, Salzburg und Cádiz. Logisch also, dass Tom und Katie nicht ständig zusammen sind. Doch wann immer es möglich ist, sehen sich die beiden und turteln schwer verliebt. Außerdem hat Tom gerade ein riesiges Stadthaus als Zweitfamiliensitz in New York erworben - Katie zuliebe.

Fazit:
Trotz räumlicher Distanz rücken Tom und Katie immer näher zusammen.

Gerücht 4: Tom leidet unter Jugendwahn.

Ungerecht und oberflächlich, aber wahr: Einem Mann mit Bauch und schlaffer Haut traut kaum jemand den Kampf gegen das Böse zu. Den begehrenswerten Lover erst recht nicht. Inzwischen soll sich der 47-Jährige deshalb ständig nach Falten und Fettpolstern absuchen und sogar im Bett aufpassen: Um ja nicht auf den Bauch zu rollen, baut er um sich herum angeblich Kissen-Mauern! Der Dermatologe Prof. Dr. Volker Steinkraus erklärt: "In der Tat ist das Schlafen auf dem Rücken einem frischen Aussehen förderlich. Es wirkt wie eine Lymphdrainage. Anders als bei Menschen, die auf dem Bauch liegend schlafen, kann das Gesichtswasser so viel besser zirkulieren."

Fazit:
Tom will unbedingt fit bleiben. Seine Methoden klingen merkwürdig, bringen aber etwas.

Gerücht 5: Tom hält Katie gern von ihren Eltern fern.

Drei Generationen beim Shoppen: Suri mit Mama Katie und Oma Kathleen Holmes.

Drei Generationen beim Shoppen: Suri mit Mama Katie und Oma Kathleen Holmes.

Klare Sache: Tom als Vorzeige-Scientologe kann sich unmöglich mit den katholischen Eltern seiner Frau vertragen. Und Katie, die gar nicht wie ein böser Stiefmutter-Drachen aussieht, lässt ihren Mann seine Adoptivkinder nicht sehen. So weit die Gerüchteküche. Die Realität sieht anders aus: Isabella, 16, und Connor, 14, sehen ihren Vater regelmäßig, und auch Katie versteht sich mit beiden hervorragend. Auch dass Tom seiner Katie den Umgang mit ihren Eltern untersagt, ist absurd, Kathleen und Martin Holmes verbringen nach wie vor viel Zeit mit ihrer Tochter.

Fazit:
Es ist wie in fast jeder Familie: Nicht alle können miteinander, aber man reißt sich zusammen.

Gerücht 6: Er bestimmt, was sie tragen darf.

Kaum hatte sich Tom Cruise in das ehrgeizige TV-Sternchen verliebt, da änderte sich Katies Stil. An seiner Seite wurde sie zur Fashion-Queen, und als Victoria Beckham nach Los Angeles zog, war Katie ihr modisches Vorbild. Dass Tom Freude daran hat, seiner Frau Kleider auszusuchen und mit Kritik nicht zimperlich ist, bestätigte Katie in einem "Elle"-Interview. Doch nur selten gibt sie die Glamour-Gattin, spätestens seit sie oft in New York ist, zeigt sie sich wieder bevorzugt lässig. Ihre weiten Boyfriend-Jeans sind längst ein weltweiter Modetrend.

Fazit:
Tom würde sie gern anders sehen, aber Katie hat sich durchgesetzt.

Gerücht 7: Tom trägt gern Uniform und marschiert so um sein Haus herum.

Für manche Männer ist es die Befreiung des Tages: raus aus dem Anzug, hinein ins Wohlfühl-Outfit. Tom Cruise allerdings soll dieser Lässigkeit nicht sehr viel abgewinnen können, lieber mache er seinen Garten zum Exerzierplatz. Hier soll er gern in Uniform die Rasenkanten entlangmarschieren. Ursula Caberta, Leiterin der Hamburger Arbeitsgruppe Scientology, hält dieses Gerücht für "Blödsinn" - auch wenn die Scientology-Elitetruppe "Sea Org" tatsächlich Uniform trägt. Ein weiteres Gerücht hält sie für wahrscheinlicher: Cruise hat demnach einen abhörsicheren Van, mit dessen technischer Ausstattung er jederzeit zu der Sekte Kontakt aufnehmen kann. Caberta: "Ob es diesen Van gibt, kann ich nicht sagen. Sicher aber ist, dass jedes Mitglied der Sekte jederzeit erreichbar sein muss."

Fazit:
Ein Uniform-Fetisch gilt als ausgeschlossen.

Star-News der Woche

Gala entdecken