Teresa Enke "Ich muss mich zusammenreißen"

Teresa Enke spricht erstmals über die schwere Zeit nach dem Tod ihres Mannes Robert Enke

Mehr als ein halbes Jahr ist es nun her, dass Robert Enke sich das Leben nahm. Nun sprach Teresa Enke, die Ehefrau des verstorbenen Hannover96-Torwarts, erstmals über die Zeit nach dem Tod ihres Mannes.

"Ich habe eine kleine Tochter, ich muss mich zusammenreißen", so die 34-Jährige bei einer Veranstaltung im niedersächsischen Barsinghausen, wo sie als Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung unter anderem über das Thema Depressionen aufklärte.

Zum Glück habe sie viel Zuspruch erhalten. "Es gibt viele, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir sind im Dorfleben mit drin." Die Nachbarn hätten ihr "sehr geholfen und haben sich gekümmert. Das ist ein ganz tolles Gefühl." Sogar Essen hätten Dorfbewohner ihr und Adoptivtochter Leila in der Anfangszeit vorbeigebracht.

Die Arbeit in der Stiftung gebe ihr zusätzlich Kraft, die schwere Zeit zu überstehen.

rbr