T. R. Knight
© Getty T. R. Knight

T.R. Knight Ritter der Gerechten

T.R. Knight will Homosexuellen beim Coming-out helfen. Dank seines ehemaligen "Grey's Anatomy"-Kollegen hat er an sein eigenes nämlich nicht gerade gute Erinnerungen

Sein eigenes Coming-out als Homosexueller ist nicht ganz so gelungen, wie T.R. Knight sich das vorgestellt hatte: Als sich sein ehemaliger "Grey's Anatomy"-Kollege Isaiah Washington am Set zu schwulenfeindlichen Kommentarer gegen T.R. Knight hinreißen ließ, fühlte dieser sich genötigt, sich zum ersten Mal offiziell zu seiner Homosexualität zu bekennen. Erzfeind Isaiah wurde daraufhin zwar mit zeitlicher Verzögerung für immer aus der Serie verbannt, doch sein Coming-out-Negativerlebnis hat T.R. trotzdem nicht vergessen - Grund genug für sein Bestreben, dass es anderen bei ihrem Bekenntnis nicht genauso gehen soll. In Zusammenarbeit mit der "The Gay & Lesbian Alliance Against Defamatio", kurz Glaad, hat er anlässlich des nationalen Coming-out-Tages am 11. Oktober einen 20-sekündigen Spot aufgenommen, in dem er sich als Ritter der Gerechten für mehr Toleranz stark macht. Darin erzählt er, wie wichtig es sei, schwule Freunde und Familienmitglieder zu akzeptieren, wie sie sind. Richtig so! Der Spot ist Teil der 22-teiligen "Be An Ally & A Friend Psa"-Kampagne.

>> Wer neugierig geworden ist, kann hier einen Blick darauf werfen