Sylvie van der Vaart
© Getty Images Sylvie van der Vaart

Sylvie van der Vaart "Schlimmste Zeit meines Lebens"

Sylvie van der Vaart sprach nun erstmals nach Bekannwerden ihrer Brustkrebserkrankung über die vergangenen Wochen und die bevorstehende Chemotherapie

Die schockierende Nachricht von ihrer Brustkrebserkrankung erreichte Sylvie van der Vaart vor rund einem Monat. Nun sprach die Frau von Fußballer Rafael van der Vaart erstmals mit der "Bild"-Zeitung über die turbulenteste Zeit in ihrem Leben.

Die 31-Jährige hatte den Knoten in ihrer Brust selbst ertastet und war sofort zu ihrem Hausarzt in Madrid geeilt. Nach umfangreichen Untersuchungen war dann klar: Es ist Brustkrebs. "Bei meiner Mama Rita wurde Brustkrebs mit 39 festgestellt. So etwas vergisst man nicht, das hatte ich irgendwie immer im Hinterkopf. Ich wusste gleich, dass es keine gute Sache ist, die in mir schlummert", erzählte Sylvie.

Das Warten auf die Diagnose habe sie fast verrückt gemacht und ihr wurde klar, wie wichtig es gerade in solchen Momenten ist, Rückhalt in der Familie und bei guten Freunden zu finden. "Mein Mann war die größte Hilfe in ganz schweren Zeiten. Rafa war jederzeit für mich da, hat mich immer unterstützt. Und er hat mich auch in ganz dunklen Stunden zum Lachen gebracht. Sie können sich vorstellen, dass das nicht einfach war. Rafael ist ein toller Mensch und hat viel Charakter. Ich bin stolz, seine Frau sein zu dürfen. Er bedeutet mir sehr, sehr viel."

Ab Juli wird Sylvie sich einer Chemotherapie unterziehen müssen, um die "Gefahr eines neuerlichen Ausbruchs auf null Prozent" zu reduzieren. Dass ihr dabei die schönen Haare ausfallen könnten, störe sie ganz und gar nicht. "Erst mal wissen wir nicht, wie mein Körper auf die Therapie reagiert. Und wenn die Haare ausfallen, dann ist das eben so. Das kann jetzt nicht meine Sorge sein."

Auch wenn das Model sagt, jetzt sei "die schlimmste Zeit meines Lebens", so möchte sie mit ihrem Schicksal kein Mitleid erzeugen, sondern Frauen zu regelmäßigen Untersuchungen ermutigen: "Ich möchte sensibilisieren, sich immer wieder untersuchen zu lassen – gerade auch in jungen Jahren. Damit erhöht sich im Falle einer Erkrankung die Chance auf Heilung. Ich kann nur an alle Frauen appellieren, die Gefahr an Brustkrebs zu erkranken, sehr ernst zu nehmen. Das ist mein Wunsch, deshalb spreche ich offen."

Zur Zeit versuchen Rafael und Sylvie van der Vaart, in einem gemeinsamen Urlaub etwas Abstand zu gewinnen, bevor im nächsten Monat die Chemotherapie beginnt.

rbr